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Schutz vor Schall und Lärm

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Lärm ist nicht nur einer der unangenehmsten sondern auch ein ausgesprochen gesundheitsgefährdender Umweltfaktor geworden.

Die bedeutendste Ruhestätte im menschlichen Leben ist der Wohnbereich. Umso wichtiger ist es daher, diesen auch schall­technisch richtig zu bemessen und zu optimieren. Die Grenzwerte der Lärmbelastung an der Außenwand eines Gebäudes sollten bei Tag die in der ÖNORM B 8115-2 angegebenen Planungsrichtwerte nicht überschreiten. Bei Nacht sind die Planungsrichtwerte um 10 dB niedriger. Der Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerk empfiehlt folgende Luftschalldämmmaße Rw für einzelne Bauteile:

Außenwand
Die Außenwand ist die wichtigste Wand des Gebäudes in ihrer Gesamt­funktion. Hier sichert ein guter Schallschutz effizient die Lebens­qualität. Empfohlen wird ein Luftschalldämmmaß Rw der massiven Wand von über 50 dB (entspricht ca. 220 kg/m2 bei einer einschaligen Wand oder 250 kg/m2 für eine Wand mit Vollwärmeschutz).

Tragende Innenwand
Die tragende Innenwand bildet die Grenze zum Nachbarn. Gleiche Anforderungen werden oft an Wände gegen Keller, Garage, Dachräume, Stiegenhaus, etc. gestellt. Empfohlen wird ein Luftschalldämmmaß Rw der massiven Wand von über 58 dB (entspricht ca. 400 kg/m2 bei einer einschaligen Wand).

Geschoßdecke oder Innendecke
Zentrale Anforderungen sind hier der richtige Aufbau des Bodens und eine saubere Trennung der einzelnen Schichten. Empfohlene Anforderung an die Trittschalldämmung (bewerteter Standard-Trittschallpegel L’nT,w): < 46 dB, abhängig vom Gesamtaufbau des Bodens.

Nicht tragende Innenwand oder Zwischenwand
Empfohlen wird ein Luftschalldämmmaß Rw von über 48 dB
(entspricht ca. 200 kg/m2).

Kellerdecke
Empfohlen wird eine Anforderung an die Trittschalldämmung L’nT,w < 48 dB (abhängig vom Gesamtaufbau des Bodens).

Informationen
voeb.com


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