335 Wettbewerbe

Karl Kupsky-Preis 2017

© Manuel Kainz
© Manuel Kainz

Auch 2017 wurde der von Friederike Kupsky gestiftete Karl Kupsky-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Hochbaudetails an der TU Wien vergeben.

Zum fünften Mal lagen dafür Resultate aus dem Grundkurs Architektur und Konstruktion der Abteilung Hochbau und Entwerfen unter der Leitung der Professoren Staufer & Hasler vor. Im Zentrum der Methodik steht die Vermittlung einer Gleichzeitigkeit des Denkens, das den immer komplexer werdenden Bedingungen in der heutigen Planungs- und Baukultur gerecht werden soll.

Beteiligung
35 Studierende mit Bestnote im Grundkurs (2./3. Studiensemester) wurden aus insgesamt 513 Teilnehmern zur Bewerbung aufgefordert, 21 Eingaben wurden beurteilt.

Jury
Rektorin Prof. Dr. Sabine Seidler, Arch. DI Christian Hoppe, Arch. DI Thomas Hoppe, Arch. DI Andrea Hopp, Prof. dipl. Arch. ETH Astrid Staufer

Jurierung
24. Mai 2017

Preisträger
Manuel Kainz

Lobenswerte Erwähnung
Tina Hutterer, Paul Barth, Hannah Kienast, Iman Fazlic

Betreuerteam Grundkurs, Architektur und Konstruktion
Ivica Brnic, Lorenzo De Chiffre, Oliver Aschenbrenner, Patrick Fessler, Christoph Haidacher, Mladen Jadric, Karl Langer, Till Lensing, Maria Megina, Kai Merkert, Elena Neururer, Ines Nizic, Michael Salvi, Carl Schläffer, Alexander Schmoeger, Felix Siegrist, Daniel Sutovsky, Karin Triendl, Eric-Emanuel Tschaikner, Wolfram Uanschou, Veronika Vogelauer, Vladimir Vukovic, Michael Wagner, Anna Wickenhause

Gewinnerprojekt
Licht-Takt
­Manuel Kainz, Prof. Astrid Staufer & Team Grundkurs ­Architektur und Konstruktion, Abt. Hochbau und Entwerfen

Projektbeschreibung (Auszug)
Jože Plečnik schuf mit der vorgehängten Granitfassade am Zacherlhaus einen monolithisch wirkenden Körper, der sich sowohl in die Vertikale als auch in die Horizontale gliedert und sequenziert. Ein klarer Rhythmus gibt die Fensterteilungen vor und wirkt im selben Moment konstruktives Rückgrat der Fassade, deren Öffnungen präzise ausformuliert sind.

Diese Themen werden in dem neuen Baukörper verräumlicht. Es entsteht ein tragender Rhythmus, der die Parameter des Gebäudes taktet. Ein langgestreckter schmaler Körper erzeugt in der Wiederholung der Taktsequenzen eine perspektivische Verdichtung. Es entsteht ein in die Höhe dreigeteilter Turm aus drei, in ihrer Lage und Proportion nach unterschiedlichen, Räumen mit dem jeweiligen Zwischengeschoss. Die Vertikalität kulminiert in einer Dachkrone, die an die frühen Hochhäuser in Chicago erinnert. Auch der Grundriss zeigt eine basilikale Dreiteilung mit dem Haupt- und Nebenschiffen. Das Durch­weben der horizontalen und vertikalen Struktur­elemente dient als Lichtfilter.

Die ausführliche Dokumentation finden Sie in der Ausgabe 335. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo 


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