337 Wettbewerbe

Hochhaus Viertel Zwei, Wien

© Mario Cucinella Architects SRL/Triax ZT GmbH
Das Siegerprojekt.
© Mario Cucinella Architects SRL/Triax ZT GmbH

Ausloberin: U2 Stadtentwicklung GmbH, IC Development GmbH, Stella-Klein-Löw-Weg 8, 1020 Wien

Auftraggeberin
Viertel Zwei Entwicklung GmbH, ­Stella-Klein-Löw-Weg 8, 1020 Wien, ­vertreten durch DI (FH) Walter Hammertinger

Verfahrensbegleitung
RAUMPOSITION Scheuvens | ­Allmeier | Ziegler OG, DI Daniela Allmeier, ­Lederergasse 18/1, 1080 Wien

Art des Verfahrens
Einstufiger, anonymer Realisierungs­wettbewerb mit vorgeschaltetem ­Bewerbungsverfahren und anschließendem Verhandlungsverfahren über die Vergabe von Architektenleitungen. Zu Beginn des Verfahrens fand eine offene Bewerbungsphase für in Österreich ansässige Architekturbüros statt. Parallel dazu wurden rund 30 ausgewählte nationale wie internationale Architekturbüros von der Ausloberin direkt zur Bewerbung aufgefordert. Für die Teilnahme am Wettbewerb stellte die Ausloberin in Summe zehn Positionen bereit.

Gegenstand des Verfahrens
Zwei Hochhäuser als neues Landmark im VIERTEL ZWEI, Planungsgebiet 2
Größe des Planungsgebiets: rund 8.000 m2 (zuzüglich 6.000 m2  Umgebungsbereich). Der Stadtteil VIERTEL ZWEI befindet sich im 2. Wiener Gemeindebezirk in unmittelbarer Nähe zum grünen Prater.

Jurysitzungen
23. Oktober 2017, 27. Februar 2018

Ergebnisse
1. Preis
Projekt 0006
Mario ­Cucinella ­Architects Sr, Bologna (It)/New York (USA)
Gegründet 1992
mcarchitects.it

TRIAX ZT GmbH, Linz/Wien
Gegründet 1996
triax-zt.at

Würdigung durch das Preisgericht und Empfehlungen zur Überarbeitung (Auszug)
Baufeld 2A (Gewerbeturm)

Die Doppelschaligkeit der Fassade in dieser Form ist zu überdenken. Insbesondere die vielgeschoßhohen und über die gesamte Höhe übereinander geschichteten Wintergärten. Wobei schon angestrebt ist, Vorkehrungen für Mehrgeschoßigkeit in den Büros zu schaffen, jedoch nicht in dem hohen Ausmaß wie vorgeschlagen. Die Vertikalerschließung ist zu überarbeiten und gegebenenfalls eine verschränkte Fluchtstiege anzudenken. Der Kern muss sinnvoll mit den unterhalb des Hotels liegenden Sockelgeschoßen verbunden werden. Dabei ist sicherzustellen, dass über die Liftlobby der Fluchtweg gewährleistet ist. Im Zuge der Überarbeitung der Kerne ist der für die geforderte Mietteilbarkeit (4er-Teilung der Mietbereiche) nachzuweisen. Die im Raum- und Funktionsprogramm geforderten Flächen für Ver- und Entsorgung, Infrastruktur und Anlieferung sind nachzurüsten. Die Flächen­effizienz in den Hotelgeschoßen ist nachzubessern. Die vertikale Fassadenstruktur soll jedenfalls beibehalten werden, während die dekorativen Vertikalelemente/Schauelemente durch konstruktive ersetzt werden sollen. Das Konzept der Ellipse ist beizubehalten.

Baufeld 2B (Wohnturm)
Die Wohnhausgrundrisse sind zu über­arbeiten in Hinblick auf: Konzentration des Stiegenhauskerns möglichst auf einen und dadurch Verkürzung des Baukörpers und dadurch den Abstand zur Ellipse entsprechend vergrößern. Die Zweigeschoßigkeit bei den Freiräumen (Wintergärten) ist von der Anzahl her zu reduzieren. Die Nutzung dieser Flächen ist möglichst den Wohnungen zuzuordnen ...

2. Preis für den Gewerbeturm (im Bild rechts)
Projekt 007
Henn GmbH, München, Berlin (D)/Beijing (CH)
Gegründet 1979
henn.com

2. Preis für den Wohnturm (im Bild links)
Projekt 0008
Atelier ­Thomas Pucher ZT GesmbH, Graz
Gegründet 2005
thomaspucher.com

3. Preis
Projekt 0002
Delugan ­Meissl ­Associated Architects, Wien
Gegründet 1990
dmaa.at

StudioVlay-Streeruwitz ZT-GMBH
Wien/Graz
Gegründet 2014
vlst.at

Die ausführliche Dokumentation finden Sie in der Ausgabe 337. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo 


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