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Geburtstags­kinder

40 Jahre ARCHITEKTURJOURNAL WETTBEWERBE - Editorial

von: Roland Kanfer

Es gibt den jüdischen Brauch, einem Geburtstagskind mit dem symbolischen Spruch „Bis 120“ ein langes Leben in geistiger und körperlicher Gesundheit zu wünschen (weil Moses laut Bibel angeblich so alt wurde). Dem amerikanischen Architekten I.M. Pei, der in China geboren und im April hundert Jahre alt wurde, der an die 200 Gebäude auf der ganzen Welt geplant hat und noch immer arbeitet, wünschen wir an dieser Stelle auch, zumindest so alt zu werden.  

Mit diesem biblischen Lebensalter kann sich unser runder Geburtstag natürlich nicht messen. Für ein Fachmagazin, das sich auf das Thema Architektur und da wiederum auf das Special Interest-Thema Architekturwettbewerbe spezialisiert hat, sind 40 Jahre auf dem österreichischen Medienmarkt allerdings ein stolzes Jubiläum. Viel hat sich in diesem Zeitraum geändert, sowohl in der Architektur- als auch in der Medienbranche. Beide sind nicht einfacher geworden, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen haben sich ebenso verschärft wie der Konkurrenzdruck und damit die Anforderungen an die Qualität der jeweiligen Leistung. Mag es vor 40 Jahren genügt haben, sich bei einem Wettbewerbsbeitrag über so manche Details mit Feder und Buntstift sowie einem gut gebauten Modell „hinwegzuschummeln“, sind heute Projekte ohne hochaufgelöste 3D-Visualisierungen und detaillierte technische Spezifikationen die Aus­nahme. Und ein Architekturmagazin muss ebenfalls laufend hinterfragen, ob und wie die angebotene inhaltliche, jour­nalistische und reprotechnische Qualität verbessert werden kann. 

Im Vorjahr haben wir das ARCHITEKTURJOURNAL WETTBEWERBE grafisch und inhaltlich runderneuert. Wir sind sicher, dass wir es geschafft haben, unseren Leserinnen und Lesern damit ein Magazin zu bieten, das informativ und spannend zu lesen ist sowie den Qualitätsansprüchen entspricht, die sie in ihrem Beruf auch an sich stellen müssen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns: „Bis 120“!

Herzlichst, Roland Kanfer, Chefredakteur


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