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K. k. Österreichische Postsparkasse, Kleiner Kassensaal © Hagen Stier, 2015

Ausstellung: Post Otto Wagner. Von der Postsparkasse zur Postmoderne

© MAK/Nathan Murrell
© MAK/Nathan Murrell

Anlässlich des 100. Todesjahres Otto Wagners zeigt das MAK ab 30. Mai 2018 eine Ausstellung, die den nachhaltigen Einfluss seines epochalen Werks auf andere Architekten und Designer darstellt.

Otto Wagner gilt als „Vater der Moderne“: Seine Absage an den Einsatz historischer Stile, seine weltweit rezipierten Schriften zu Architektur und Stadtplanung und seine Bauten waren nicht nur für Zeitgenossen und Schüler inspirierend, sondern auch für nachfolgende Generationen. 

Weit über eine Personale hinaus diskutiert die MAK-Ausstellung nicht nur Wagners bedeutendste Werke, sondern auch Architektur-Ikonen der Postmoderne und Gegenwart, in denen Wagners Erbe erkennbar ist. Als ein Schlüsselwerk der Wiener Moderne gilt die Österreichische Postsparkasse (1904–1912), mit der Wagner eine Verbindung von „Baukunst“ und zeitgenössischer Ingenieursarchitektur gelang. Konstruktive Elemente setzte er als formgebendes Prinzip ein, der mit Marmorplatten verkleideten Fassade verlieh er durch ornamental eingesetzte Aluminiumstifte den Ausdruck des Maschinenzeitalters. Originalentwürfe, Pläne und Modelle sowie Möbel, die Wagner eigens für das Gebäude entworfen hat, spiegeln in der Ausstellung die Bedeutung des Baus wider. 

Aus Wagners Schule und Atelier gingen weltweit bedeutende Architekten hervor, darunter Josef Hoffmann, Joseph Maria Olbrich, Max Fabiani, Leopold Bauer, Hubert Gessner, Jan Kotera, Josef Pleznik, Otto Schönthal oder Rudolph M. Schindler. Seine moderne Auffassung von Architektur machte Wagner auch zum Mitstreiter der „Secession“.

Ausgehend vom Wiener Kreis der Zeitgenossen Wagners – darunter Ludwig Baumann, Friedrich Ohmann und Adolf Loos – spannt die Ausstellung mit Arbeiten weltweit renommierter Architekten wie Charles Rennie Mackintosh, Louis Henry Sullivan, Frank Lloyd Wright, Frei Otto, Hans Hollein oder auch der Gruppe ARCHIGRAM einen zeitlichen Bogen von der Jahrhundertwende über die Architektur nach 1945 bis zur Gegenwart. 

Ausstellungsdauer: 30. Mai – 30. September 2018

Informationen
mak.at


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