Wettbewerbe

Wohnhochhaus Nordbahnhof Wien, Baufeld 3

© Synn Architekten
Siegerprojekt, Baufeld 3
© Synn Architekten

Auslober: ÖVW – Ihr Wohnbauunternehmen, Österreichisches Volkswohnungswerk Gemeinnützige Ges.m.b.H., Brigittenauer Lände 50–54, 1200 Wien

Wettbewerbsbüro
AHP GmbH Mathilde Beyerknecht-Straße 4, 3100 St. Pölten

Art und Gegenstand des Verfahrens
nicht offener Realisierungswettbewerb mit acht Planungsteams und vorgeschaltetem offenem Bewerbungsverfahren

Verfahrensgegenstand
Erlangung von Planungskonzepten für das Wohnhochhaus auf Baufeld 3 (Realisierungsteil), die der Vergabe von Objektplanungsleistungen (Architekturplanung) zugrunde gelegt werden, sowie Planungskonzepten der übrigen Bebauung auf Baufeld 3 (Ideenteil) für das Entwicklungsgebiet Nordbahnhof Wien.

Bewerbungsstufe
Pro Planungsteam war die Bewerbung für maximal zwei Verfahren der gleichzeitig ausgelobten Wettbewerbe für die Baufelder 2, 3 und 6b2 zulässig.

Beurteilungskriterien in der Wettbewerbsstufe
städtebauliche Lösung, baukünstlerische Lösung, funktionelle Lösung, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit in Errichtung, Betrieb und Erhaltung, insbesondere Einhaltung des WNF/BGF-Verhältnisses und einer nachhaltigen Fassadenlösung, Qualität der Freiraumgestaltung, qualitative Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms

Preisgericht
Cornelia Schindler, Bernd Vlay, Adolf Hasch, Robert Kniefacz, Alexandra Madreiter (Vertr. Bernhard Silvestri), Andreas Reittinger (Vertr. Ulrike Pircher), Klaus Wenger-Oehn

1. Platz
Projekt 4
Synn Architekten (Wien)
synn.at

Projektbeurteilung (Juryprot.-Auszug)
Das Projekt sieht eine lineare Bebauung (Ideenteil) entlang der Nordbahnstraße mit unterschiedlicher Höhenentwicklung vor. Im Süden (Kreuzung Taborstraße) knickt die Bebauung nach Osten und schließt mit einem dreigeschoßigen Baukörper ans Hochhaus an. Es entsteht somit ein gefasster Platz, der von der Jury an sich positiv gesehen wird. Allerdings ist die Überleitung des Hochhauses zum angrenzenden Ideenteil in der volumetrischen Entwicklung nicht überzeugend. Die Sichtachse zum Donauturm wird über drei Geschoße eingeschränkt. Im Norden am Knickpunkt in der Dresdner Straße erfolgt durch das Freistellen eines Solitärs eine Zäsur. Diese Maßnahme ermöglicht, von der Dresdner Straße kommend, den Blick auf das „Schneewittchen“ und wird gewürdigt. Diese Volumsverteilung stellt auch die Leichenhalle frei. Ebenso positiv gesehen wird die Verschwenkung des Hochhauses an der Taborstraße. Die Sichtachse zum „Schneewittchen“ wird gewei­tet und durch das Hochhaus nicht eingeschränkt. Zusätzlich entsteht an der Taborstraße ein erweitertes Vorfeld (Stadtbucht). Aus Sicht der Windverhältnisse wird die Anordnung und Konfiguration der Volumina sehr positiv beurteilt.

2. Platz
Projekt 6
Superblock (Wien)
superblock.at

Die ausführliche Dokumentation finden Sie in der Ausgabe 343. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo


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