303 Wettbewerbe

Wohnheim Olympisches Dorf, Innsbruck, Tirol

Modell: Gül Cakar, Carl Auböck, Marianne Lercher

Es wird berichtet, dass alle 21 geladenen Büros ihre Projekte und Modelle termingerecht abgegeben haben. Alle Jurymitglieder erhalten einen Vorprüfungsbericht, dessen Aufbau kurz erklärt wird. Es folgt ein Informationsdurchgang mit Erläuterungen der Vorprüfung.

Der 1. Diskussions- und Wertungsdurchgang beginnt. Alle Projekte werden unter Berücksichtigung der Beurteilungskriterien nun eingehend diskutiert. Es wird einstimmig festgelegt, dass die Projekte, die zumindest eine Pro-Stimme auf sich vereinen können, in der Wertung bleiben.

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Im 3. Diskussions- und Wertungsdurchgang werden zwecks besserer Vergleichbarkeit die Modelle der noch in der Wertung verbliebenen Projekte nebeneinander aufgestellt. Die Jury berät über die weitere Vorgangsweise, diskutiert und vergleicht die Projekte sowie die ähnlichen Gebäudetypen. Zum direkten Projektvergleich werden die Pläne entsprechend umgehängt. Bei allen Projekten wird das Thema Anlieferung/Erschließung eingehend diskutiert.

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Seitens der Jury wird entschieden die Projekte 018 und 021 noch einmal überarbeiten zu lassen.

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ARTEC Architekten Bettina Götz + Richard Manahl, 1050 Wien

Überarbeitung / Zur Ausführung empfohlen, Projekt Nr. 018

Jurybewertung:
Die Verfasser reagieren auf den besonderen Bauplatz, der im Grüngürtel des Innufers liegt, mit einem verschränkt mäandrierenden, weitgehend aufgeständerten Baukörper. Die filigrane, durchlässige Figur schafft einen Binnenraum, der in hohem Maße den Park und das Gebaute gegenseitig durchdringen lässt. Auf der Fußgängerebene wirken sich die Durchlässigkeit des Außenraums und der wiederhergestellte Zusammenhang des Parks landschaftlich sehr positiv aus. Hingegen ist die Entwicklung des abgetreppten Baukörpers zur Straße hin noch unausgereift und zu nahe bzw. zu hoch beim benachbarten Hochhaus. Die Zimmer profitieren gleichermaßen vom Park und den Baumkronen, teilweise auch vom Flussraum. Insbesondere die gemeinsame, hochliegende Terrasse löst den landschaftlichen Anspruch für den Aufenthalt der Bewohner ein. Allerdings stößt die linear aufgereihte Disposition in den einzelnen Trakten an ihre Grenzen. So wurde beispielsweise der Setzung der Aufenthaltsbereiche und der Ausgestaltung der Gelenkstellen zu wenig Beachtung geschenkt. Betrieblich entstehen zu lange Wege. Innenräumlich ist der Entwurf dem außenräumlichen Ansatz nicht ebenbürtig.

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stoll.wagner architekten, 6020 Innsbruck

Überarbeitung, Projekt Nr. 021

Jurybewertung:
Das Projekt besticht durch seinen selbstverständlichen, solitären, vom Grünraum abgehobenen Baukörper. Diese Absicht wird zusätzlich verstärkt durch den Zugang von der An-Der-Lan-Straße über eine weit gezogene Rampe, die nur halbgeschoßig über dem Gelände zu liegen kommt. Dieser Zugangsbaukörper ist Teil der Uferlandschaft und entspricht einem vom Auslober erwarteten hochwertigen adressbildenden Zugang zum Wohnheim. Auf dieser Zugangs- und Foyer-Ebene ist ein souveräner Überblick über Promenaden und Uferbereich gegeben. Die sanfte Absenkung des Geländes definiert in positiver Weise den Bereich vor dem Wohnheim, ohne den Fluss der Promenade zu stören. Die Situierung des Cafés und Multifunktionalen Raums im Parkgelände entspricht den Forderungen nach Kontakt der Bewohner mit Spaziergängern und Besuchern. Die Organisation der Regelgeschoße sollte hinsichtlich Einsicht der Zimmereingänge vom Schwesternstützpunkt und klarer Strukturierung von allgemeinen Bereichen überarbeitet werden.


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