342 Wettbewerbe

Wohnen im Stadt­zentrum Vöcklabruck, OÖ

© S_Arquitex Schreder & Partner ZT GmbH
Ansicht des Siegerprojekts
© S_Arquitex Schreder & Partner ZT GmbH

Ausloberin: GSG – Gemeinnützige Siedlungs­gesellschaft m.b.H., Atterseestraße 21, 4860 Lenzing

Verfahrensorganisation
LAWOG Gemeinnützige Landeswohnungsgenossenschaft für OÖ, eingetr. Genossenschaft mbH, Garnisonstraße 22, 4021 Linz

Vorprüfung
DI Dr. Horst Lischka, MBA

Art des Wettbewerbs
Einstufig geladener anonymer Architekturwettbewerb in der Wohnbauförderung

Gegenstand des Wettbewerbs
Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für eine Wohnbebauung im Zentrum von
Vöcklabruck

Beurteilungskriterien
Funktionalität: Bewältigung des Raumprogramms und der funktionalen Zusammenhänge, Bewältigung der unterschiedlichen Nutzungen und der Erschließung, Wirtschaftlichkeit in der Herstellung und in den Folgekosten, Erreichen von möglichst ökonomischen Errichtungs- und Nutzungskosten
Städtebauliche Kriterien: Gliederung und Gestaltung der Baukörper und Außenräume, Berücksichtigung der Umgebung, Verkehrslösung. (Aussagen zur landschaftsplanerischen und gärtnerischen Gestaltung), Gestaltung der Außenräume und Zugänge
Gestaltung Architektur: Architektonische Qualität und das äußere Erscheinungsbild, räumliche Gestaltung der Innenbereiche, identitätsstiftende Gestaltung des Außenbereiches und des Ortsplatzes

Beteiligung
8 Architekten wurden eingeladen, 8 Projekte wurden eingereicht.

Preisgerichtssitzung
27. November 2018

1. Preis
Projekt 07
S_Arquitex Schreder & Partner ZT GmbH, Arch. DI Kurt Schreder (Vöcklabruck)
Projektbeurteilung (Auszug aus dem Juryprotokoll)
Das Projekt überzeugt mit dem städtebaulichen Ansatz einer präzisen Setzung dreier Baukörper und einer sich daraus ergebenden Raumfolge, welche die bestehenden, teilweise großvolumigen Bestandsbauten in dieses räumliche Gefüge einbezieht. Das Wechselspiel von Offenheit und kleinräumiger Intimität im Zusammenspiel mit Aufenthaltsqualität entlang der öffentlichen Durchwegung lassen sowohl hinsichtlich Atmos­phäre als auch maßstäblicher Einfügung ein gutes Wohnmilieu erwarten. Die spiegelgleichen Punkthäuser spannen über Volumensausschnitte eine kommunikative, zentral gelegene Begegnungszone auf. Der öffentliche, von Nord nach Süd verlaufende Weg respektiert durch entsprechende Distanz die notwendige Privatheit der erdgeschoßigen Wohnungen, welche durch das Anheben der Baukörper über Terrain zusätzlich unterstützt wird. Sämtliche Wohnungen verfügen über wohlproportionierte, gut ausgerichtete Grundrisse und sind leicht möblierbar. Die wohnungsbezogenen Freibereiche sind allesamt als Loggien in die Gebäudefigur eingeschrieben und unterstützen so die einfache Poesie des unspektakulären Auftritts mit guter Einfügung in das Ortsbild.

2. Preis
Projekt 08
Stögmüller Architekten ZT GmbH (Linz)

3. Preis
Projekt 02
F2 Architekten ZT GmbH (Schwanenstadt)

Die ausführliche Dokumentation finden Sie in der Ausgabe 342. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo 


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