342 Wettbewerbe

Wohnbebauung am Standort Hartlfeld, Saalfelden, SBG

Modell des Siegerprojekts von LC4 w. ­lankmayer architektur ZT GmbH und Landschaftsarchitekt Peter Aicher

Ausloberin: Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft m.b.H., Ignaz-Harrer-Straße 84, 5020 Salzburg

Vorprüfung
ProjektCanzlei BM Schöpp & Dr. Ecker GmbH, Waldhäuslgasse 5, 5411 Oberalm

Art des Wettbewerbs
nicht offener, anonymer, einstufiger Realisierungswettbewerb

Gegenstand des Wettbewerbs
Der qualitätsvolle Neubau von Mehrfamilienhäusern mit insgesamt ca. 152 Wohnungen samt einer Tiefgarage mit ca. 174 Stellplätzen und ein viergruppiger Kindergarten auf dem sogenannten Hartlfeld in der Stadtgemeinde Saalfelden. Das ­16.406 m2 große Planungsgebiet ist unbebaut.

Beurteilungskriterien
Bauen im Einklang mit Ort und Landschaft, Raumqualitäten (Bild/Grafik), Eignung der Referenzprojekte für die Aufgabenstellung, städtebauliche Qualität, funktionale Qualität, gestalterische Qualität, wirtschaftliche Qualität

Beteiligung
14 Projekte

Jurysitzung
23. November 2018

Jury
Werner Burtscher, Birgit Kornmüller, Robert Wimmer, Christian Lechner

1. Preis
Projekt 03
LC4 w. ­lankmayer architektur ZT GmbH (Salzburg)
Landschaftsplanung: Peter Aicher (Salzburg)

Projektbeurteilung (Auszug aus dem Juryprotokoll)
Die Projektverfasser legen mit ihrem Konzept eine überzeugende Lösung für die ­gewünschte städtische Verwebung der umliegenden Bebauung und des Verkehrswegekonzeptes (Radweg, Fußläufigkeit) vor. Die Maßstäblichkeit der Zwischenräume und Gebäude ist so gesetzt, dass eine über die Grundstücksgrenzen hinaus positiv wirkende Bebauung am Hartlfeld erfolgen wird. Drei wesentliche Abschnitte dienen diesem Ansatz. Zum einen eine – auch schalltechnisch wirkende – kräftige Baukörpersetzung parallel zur Urslau, die eine städtebauliche Akzentuierung zum nahen Zentrum setzt und die Größe der Siedlung im großräumlichen Blick zeigt. Der zweite Aspekt ist die differenzierte innere Erschließungszone, die hinsichtlich unterschiedlicher Funktionen mit einer klaren Mitte (auch mittels eines Geländesprunges) einen lebendigen, sozial attraktiven Außenraum der neuen Siedlung erwarten lässt. Die Positionierung von Kindergarten und mobil betreutem Wohnen ist dieser Qualität (Außenraum) dienlich. Der dritte Punkt ist der Abstand und die Höhe (E+2) der Bebauung zum Mühlrain.

2. Preis
Projekt 13
DI Dietmar Moser (Linz)
Landschaftsplanung: DI Elisabeth Lesche, el:ch landschaftsarchitekten (München/D)

3. Preis
Projekt 08
Arch. DI ­Johannes Schallhammer (Salzburg)
Wolfgang Maul (Salzburg)

Die ausführliche Dokumentation finden Sie in der Ausgabe 342. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo 

 


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