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Wohnbau-Offensive für Wien

© Fahrrad Wien/Wolfgang Zajc
Dem Trend weg vom Auto hat die Wiener Bauordnung mit einer Lockerung der Kfz-Stellplatzverordnung Rechnung getragen.
© Fahrrad Wien/Wolfgang Zajc

Mit jährlich rund 13.000 neuen Wohneinheiten, davon etwa 9.000 aus dem geförderten Bereich, wird in Wien so viel gebaut wie in kaum einer anderen europäischen Stadt. Um das Neubauvolumen auch in den kommenden Jahren auf ähnlichem Niveau zu halten und mittelfristig zu steigern, startete die Stadt Wien 2016 eine zusätzliche Wohnbau-Offensive, die bis 2020 fortgesetzt wird.

Teil dieser Initiative war das zweijährige Programm für Bauträgerwettbewerbe vom wohnfonds_wien – fonds für wohnbau und stadterneuerung, das im April 2016 in Angriff genommen wurde und im Mai 2018 mit der „Wohnbau-Offensive 2018-2020“ seine Fortsetzung fand. 17 Bauträgerwettbewerbe für voraussichtlich 66 Bauplätze mit rund 13.800 Wohneinheiten sind das ambitionierte Ziel des aktuellen Wettbewerbsprogramms. Auch der Plan, bis 2020 rund 4.000 Einheiten zu errichten, wird weitergeführt. Das Wohnbaupaket aus 2016 umfasst ein ganzes Maßnahmenbündel zur Optimierung, Beschleunigung und Steigerung der Effizienz in den Planungs- und Entwicklungsschritten. Um kostengünstige Wohnungen schneller zur Verfügung zu stellen, werden Verfahren beschleunigt und die Projektrealisierung von der Konzeption bis zur Schlüsselübergabe deutlich verkürzt.

Mehr Projekte und kürzere Verfahren
Im Wiener Landtag wurde bereits die Abschaffung des Wohnbauförderungsbeirates beschlossen, dadurch erfolgt eine weitere Verkürzung der Verfahren um bis zu zwei Monate. Mit dieser Reihe an Maßnahmen sind die Weichen gestellt, um den wohnungssuchenden Wienerinnen und Wienern geförderte Wohnungen bis zu ein halbes Jahr früher anbieten zu können.

Ein weiterer Baustein im geförderten Wohnbau sind die gemeindeeigenen Wohnungen. Der Plan, bis 2020 rund 4.000 Einheiten zu errichten wird erfolgreich weitergeführt.

Bereits vor dem Start der Wohnbau-­Offensive wurde die Grenze ab der ein Bauträgerwettbewerb durchgeführt werden muss, von 300 auf 500 Wohneinheiten angehoben. Gleichzeitig ist mit der „Bauträgerkooperation“ eine weitere vereinfachte Möglichkeit für die Entwicklung geförderter Wohnbauprojekte innerhalb dieses Volumens entstanden. Eine weitere Neuerung erfolgte mit der Novellierung der Neubauverordnung im Juni diesen Jahres. Die bisherige Obergrenze der Gesamtbaukosten wird darin aufgehoben.

Flexible Stellplatzverpflichtung
Ein wesentlicher Kostenfaktor bei der Errichtung einer Wohnhausanlage sind die Kfz-Stellplätze. Bis zum Jahr 2014 musste laut Wiener Bauordnung einer pro Wohnung errichtet werden. Derzeit muss nur noch ein Parkplatz pro 100 Quadratmeter Wohnnutzfläche geschaffen werden.

Informationen
wien.at

wohnfonds_wien

Der wohnfonds_wien ist eine gemeinnützig tätige Organisation und fungiert als dienstleistungsorientierte Koordinationsstelle – unter anderem zwischen Bauträgern, Hauseigentümern, ihren Vertretungen und Magistratsdienststellen der Stadt Wien. Die größte Herausforderung liegt darin, den ständigen Wandel der Stadt und die Anforderungen der Bewohner aufzunehmen, die Instrumente der Stadtentwicklung und Stadterneuerung dahingehend zu verbessern und gleichzeitig das urbane Erbe zu bewahren. Um mittel- und langfristig die Basis für die Errichtung bedarfsorientierter geförderter Wohnbauprojekte zu gewährleisten, ist eine der zentralen Aufgaben des wohnfonds_wien die Grundstücksbevorratung.

Informationen
wohnfonds.wien.at


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