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Wir SAN Wien

© GB* / Bernhard Mayer
Die Erfahrungen aus dem Stadterneuerungsprojekt „Smarter Together“ in Simmering werden im Programm „WieNeu+“ genutzt.
© GB* / Bernhard Mayer

Mit dem Grätzl-Erneuerungsprogramm „WieNeu+“ werden Gründerzeithäuser in die Zukunft geführt und gleichzeitig der Überhitzung im Sommer entgegengewirkt.

Gemeinsam mit den Partnerstädten München und Lyon hat Wien 2015 den Zuschlag für das europäische Förderprojekt „Smarter Together“ erhalten. Seit Februar 2016 setzt Wien dieses Smart-City-Leuchtturmprojekt um. Im Simmeringer Zentralraum Geiselberg/Enkplatz wurden sieben Millionen Euro EU-Fördergelder investiert und damit ein Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 80 Millionen erreicht. Das Ziel: ein innovatives, lebenswertes und umweltfreundliches Simmering und Wien der Zukunft zu gestalten. Die dort gewonnenen Erfahrungen werden nun dazu genutzt, soziale und ökologische Innovationen für besseres Wohnen, Arbeiten, Lernen und Fortbewegen vor Ort weiter zu etablieren. Mit dem Programm „WieNeu+“ der Stadterneuerungsinitiative „Wir SAN Wien“ sollen die Qualität der Gebäude und die städtische Infrastruktur verbessert werden. Treibhausgasemissionen müssen verringert und lokale Innovationen in Stadtteilen gefördert werden. Dazu ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, lokaler Akteure sowie Wiener Wirtschaftstreibender wichtig. Denn gerade die oft kleinteilige, wenig standardisierte und arbeitsintensive Gebäudesanierung sichert viele Arbeitsplätze in der Stadt. Ein Schwerpunkt wird auf der Kreislaufwirtschaft liegen, also der Wiederverwendung von Rohstoffen. Die Stadt Wien plant, in den nächsten zehn Jahren (2021–2030) Schritt für Schritt mehrere Grätzl klima- und zukunftsfit zu machen.

„WieNeu+“ startet in Favoriten
In Favoriten, im Grätzl zwischen Landgutgasse und Inzersdorfer Straße, Laxenburger Straße und Triester Straße, fällt der Startschuss für „WieNeu+“. Das erste Zielgebiet ist Innerfavoriten. Der Bereich rund um den Quellenplatz soll aufgewertet und hitze­angepasst werden. Des Weiteren werden insgesamt sechs Wohnbauten mit 127 Wohnungen zwischen Landgutgasse und Inzersdorfer Straße gefördert saniert. Sanierungen, Grätzlinitiativen und neue Energielösungen sollen auch das Viertel, in dem rund 35.000 Menschen wohnen, noch lebenswerter machen. Auch die Wiener Linien beteiligen sich: Bei der Straßenbahn­-Remise Favoriten werden betriebliche Modernisierungsmöglichkeiten, multifunktionale Nutzungen und die Sanierung der bestehenden Wohnhäuser geprüft. So denkt man etwa an lokal erneuerbare Energie und Photovoltaikanlagen.

„G´mischter Block“
Im „WieNeu+“-Gebiet zwischen Dampfgasse, Jagdgasse, Hasengasse und Siccardsburggasse läuft das IBA_Wien-Projekt „G´mischter Block“. Wo früher eine Garage stand, wird ein Gebäude mit 75 Wohnungen, Büros, einem Kindergarten sowie anmietbaren Gemeinschaftsräumen errichtet. Das aus dem Dialog mit den Eigentümern entstandene Projekt zeichnet sich durch ressourcenschonende bauliche Umsetzung und nachhaltige Bepflanzungskonzepte aus. Pflanzflächen und Erdkoffer wurden mitgeplant und sind in die Struktur des Bauwerks integriert. Bis 2022 soll mit diesem Projekt ein neuer Grätzltreffpunkt entstehen.

Energie aus dem Erdreich
Im Vorgängerprojekt „Anergie Urban“ wurde festgestellt, dass eine flächendeckende Wärmeversorgung durch Anergienetze (Niedertemperaturnetze) mit Wärmepumpen und Geothermie möglich ist. An einem konkreten Projekt wird nun untersucht, welche rechtlichen, organisatorischen und sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, damit solch ein Anergienetz umgesetzt werden kann. Auch die Möglichkeit einer Symbiose von fernwärmeversorgten Gebieten und benachbarten Anergienetzen und deren Beitrag zum städtischen Ziel der Klimaneutralität bis 2040 wird untersucht.

Informationen
wien.gv.at/wohnen
wien.gv.at/wieneu

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