Wettbewerbe

Wiener Wohnbaupreis 2019

© Lukas Schaller
Das Projekt von ARTEC Architekten
© Lukas Schaller

Auslober: wohnfonds_wien, fonds für wohnbau und stadterneuerung, Lenaugasse 10, 1082 Wien

Art des Wettbewerbs
Wohnbaupreis

Gegenstand des Wettbewerbs
Prämierung von herausragenden inno­vativen Qualitäten von geförderten Neubauprojekten, die im Zeitraum von 1. Jänner 2014 bis 31. Juli 2018 fertig­gestellt wurden. Ein Publikumsvoting fand von 2. Mai bis 6. Juni statt.

Beurteilungskriterien
Ökonomie, soziale Nachhaltigkeit, Architektur und Ökologie, Umsetzung der Projekte, Nutzerorientierung und Gebrauchstauglichkeit

Beteiligung
30 Projekte wurden eingereicht, 29 wurden bewertet.

Jurysitzungen
 4./5. April, 9./10. Mai 2019

1. Preis
23., Carlbergergasse 105, In der Wiesen Süd, Bauplatz 7

Bauträger
Altmannsdorf und Hetzendorf, ah-wohnen.at
Heimbau, heimbau.at

Architektur
Artec Architekten/Bettina Götz, Richard Manahl (Wien), artec-architekten.at
Dietrich | Untertrifaller Architekten (Wien), dietrich.untertrifaller.com

Freiraumplanung
Auböck + Kárász (Wien), auboeck-karasz.at

Soziale Nachhaltigkeit
realitylab, realitylab.at

Wohneinheiten: 210 geförderte Mietwohnungen, 105 geförderte SMART-Wohnungen, 8 geförderte Heimplätze
Bauträgerwettbewerb: 04/2014
Bezugstermin: 12/2017

Statement des Juryvorsitzenden (Auszug)
In einer faszinierenden Selbstverständlichkeit werden im Siegerprojekt die unterschiedlichen Qualitätsanforderungen des „4-Säulen-Modells“ für den geförderten Wohnbau umgesetzt und zu einem stimmigen Ganzen zusammengeführt. Zwei Bauplätze mit unterschiedlichen Randbedingungen, zwei Bauträger, zwei Architekturbüros und dennoch sind die Unterschiede nicht spürbar. Es ist wie aus einem Guss: Hinter diesem Ergebnis steckt ein hohes Maß an Kooperation und Abstimmung, was in den architektonischen Bezügen, in der einheitlichen Freiraumgestaltung, in der bauplatzübergreifenden Anordnung der Gemeinschaftsräume und im gemeinsamen Quartiersmanagement seinen Niederschlag findet. Das Projekt macht mehr als deutlich, dass ein Quartier eben mehr ist als die Addition guter, einzelner Wohnanlagen und auch nicht von allein entsteht. Sicherlich hat die Qualität des Projekts auch von dem erstmals eingeführten dialogorientierten, mehrstufigen Verfahren für das ganze Quartier „In der Wiesen Süd“ profitiert, das schon mit einem erhöhten Aufwand aller Akteure verbunden ist, aber „Qualität hat ihren Preis“.

Anerkennung
22., Polgarstraße 30a, Bauplatz A

Bauträger
Siedlungs­union, siedlungsunion.at

Architektur
königlarch (Wien), koeniglarch.at

Freiraumplanung
rajek barosch(Wien), rajek-barosch.at

In der Printausgabe des Architekturjournal Wettbewerbe 3/19 ist leider ein Fehler passiert: Beim nominierten Projekt in der Alfred-Adler-Straße 12 von Heimbau, Geiswinkler & Geiswinkler und Auböck + Kàràsz wurde der falsche Jurytext abgedruckt. Der korrekte Text lautet:
Das Projekt ist von dem Anspruch konzeptioneller Konsequenz im Umgang mit der Organisation von „SMART-Wohnungen“ strukturell und formal geprägt. Konstruktiv ist das Gebäude wie eine Hallenstruktur aufgebaut und gewinnt dadurch eine sehr hohe Flexibilität in der Konfiguration der Wohnungen. Überdies ist das Gebäude damit auch gut adaptierbar an sich verändernde Anforderungen. Die Erdgeschoßzonen sind gut konzipiert und belegt. Der kleine, nach innen gekehrte Platz zeigt eine gute Dimension und Atmosphäre.

Wir bitten um Entschuldigung.

Die ausführliche Dokumentation finden Sie in der Ausgabe 344. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo


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