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Wieder Zeit zum Feiern

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Das ARCHITEKTURJOURNAL WETTBEWERBE blickt aus Anlass seines 40. Geburtstags nicht wehmütig zurück, sondern vielmehr freudig nach vorne. Von Midlife Crises keine Spur – eher vom zweiten Frühling.

von: Barbara Jahn

Wie hält man ein Magazin jung und fit für die Herausforderungen der heutigen Zeit, das es schon über bewegte Jahrzehnte in der Medienlandschaft geschafft hat, sein Fortbestehen zu sichern? Ein wahrer Drahtseilakt, möchte man fast sagen, denn der Wind in der Verlagsbranche ist rau geworden. Sichere Häfen gibt es nicht mehr und das Internet tut das Seinige.

Berührungspunkt
Ursprünglich als reines Informationsformat zum Thema Architekturwettbewerbe, das 1977 seinerseits bereits eine wesentliche Lücke in der öffentlichen Baudokumen­tation schloss, berührt das Magazin weit über das Kernthema hinaus wichtige Elemente, die es zu einem vielschichtigen Ganzen machen.
Neben spannenden Wettbewerbsberichten, die in der Architekturszene ein beherrschendes Thema sind, streckt das Magazin seine Fühler in alle Richtungen aus. Nicht nur die Hülle, sondern auch das Interieur kommt „zu Wort“, Menschen werden nach ihren Erfahrungen und Meinungen gefragt, Neuigkeiten aus der Welt des Designs bekommen darin ihre Bühne. Selbstverständlich ging das alles nicht von heute auf morgen. Es war eine Entwicklung, die auf einer sensiblen Aufmerksamkeit basiert, die Inter­essen und Zeitgeist stets in das Procedere mit eingebunden hat und sich heute als mannigfaltiges, lebendiges Magazin präsentiert.

Mensch im Mittelpunkt
Mit der Einführung der Rubrik „Menschen“ kehrte das Magazin wieder ein Stück weit zu seinen Wurzeln zurück. War es doch Chefredakteur Oskar Schmid, der bereits in den Anfängen den Faktor Mensch hochhielt. Kritik hatte schon in den ersten Jahren ihren Platz, warum also nicht 2017 erst recht, wo freie Meinungsäußerung gefragter ist denn je. Viele Persönlichkeiten haben wir seit dem 35-Jahre-Jubiläumsheft 2012 nun kennengelernt – von großen Playern und erfahrenen Baukünstlern bis zu den ganz jungen Stimmen und Hoffnungen in der Architekturbranche unseres Landes. Wir haben viel erfahren über Denk- und Arbeitsweisen, über Mottos, Credos, Philosophien und Ziele und natürlich über ihre persönliche Beziehung zum Wettbewerbswesen, die – grob zusammengefasst – bei den meisten eine erklärte Hass-Liebe ist.

Gefühlssache
Das zentrale Thema, der Wettbewerb, ist eine der wichtigsten Komponenten im Architektur­wesen, verbunden mit vielen Erfolgen und steilen Karrieren, aber auch Niederlagen und so manchen Fragen, die hinterher oft offen geblieben sind. Das Positive aber, nämlich sich mit anderen zu messen, sich aneinander zu reiben, den Andrenalinstoß zu spüren, wenn es in Richtung Abgabe geht, immer wieder neu über ungewöhnliche Heran­gehensweisen zu reflektieren und über den eigenen Schatten zu springen – all das hat eine verführerische Anziehungskraft, der man sich als kreativer Mensch kaum entziehen kann. So selbst­ausbeuterisch der ganze Prozess auch manchmal sein mag.

Über sich hinauswachsen
Es sind wohl die Herausforderungen der Zeit und das Aufsuchen von Reibungsflächen, die alle Mitbewerber schließlich verbindet – in der Architektur wie auch im Verlagswesen. Das Streben nach Unvergleichlichkeit, die Suche nach dem ultimativen Alleinstellungsmerkmal, das Ausloten von Grenzen und das Sich-Darüber-Hinwegsetzen: Sie alle sind die Triebfeder für kreative, zukunftsorientierte Prozesse, auf die es sich auch beim ARCHITEKTUR­JOURNAL WETTBEWERBE auf weitere spannende Jahre der fundierten Berichterstattung freuen lässt. Denn gute Magazine, die Geist und Seele bereichern, kann es nie genug geben.

Bilder der Jubiläumsfeier

Wir freuen uns, dass so viele Gäste zu unserer Party gekommen sind! Wir haben Sie eingeladen, weil Sie alle das ARCHITEKTURJOURNAL WETTBEWERBE in irgendeiner Form mitgeprägt haben - als Architekten, als Bauträger, als Wegbegleiter und Ratgeber und als Kunden. Wir bedanken uns für die Beiträge, die das ARCHITEKTURJOURNAL WETTBEWERBE zu dem gemacht haben, was es heute ist!  


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