348 Wettbewerbe

Um- und Zubau „Das RAIQA“ Innsbruck, Tirol

© Chronic Pictures
Das Siegerprojekt
© Chronic Pictures

Auslober: Raiffeisen-Landesbank Tirol AG, Adam­gasse 1–7, 6021 Innsbruck

Wettbewerbsbüro
ao-architekten ZT-GmbH, Olympiastraße 17, 6020 Innsbruck

Art des Wettbewerbs
anonymer geladener einstufiger Realisierungswettbewerb

Verfahrensgegenstand
Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für den Um- und Zubau „DAS RAIQA“ in Innsbruck

Beurteilungskriterien

  • städtebauliche und architektonische Kriterien: städtebauliche Qualität im stadträumlichen Kontext; räumliche Erkennbarkeit und Adressbildung; architektonische Qualität im Innen- und Außenraum; Qualität der Grundrisse in Raumzuschnitt und Bezug zum Außenraum; Freiraumqualität
  • funktionale Kriterien: äußere Erschließung, innere Erschließung; Organisation und Verknüpfung der verschiedenen Nutzungs- und Funktionsbereiche; Funktionalität der Gesamtlösung / Erfüllung Raumprogramm; Berücksichtigung der Vorgaben der Ausschreibung
  • ökonomische Kriterien: Wirtschaftlichkeit der Gesamtlösung in Errichtung und Betrieb; Wirtschaftlichkeit des statisch-konstruktiven Systems; Kosten in Bezug auf den angegebenen Kostenrahmen; Energieeffizienz und -effektivität

Preisgerichtssitzungen
26./27. März 2019

Überarbeitungen
Die beiden Zweitplatzierten (es gab keinen 1. Rang) – die Projekte 013 von Pichler & Traupmann Architekten und 011 von Architektin Iris Reiter – wurden nach dem Wettbewerb überarbeitet. Wir präsentieren auf den folgenden Seiten diese überarbeiteten Versionen. Den Zuschlag erhielten schlussendlich Pichler & Traupmann Architekten.

1. Preis: Projekt 013
Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH (Wien)
Gegründet 1994
pxt.at

Projektbeurteilung (Juryprot.-Auszug)
Zunächst sei festgehalten, dass eine sehr großzügige Lösung in städtebaulichem Hinblick in Form einer Verbindung vom Bahnhof zum Bozner Platz hergestellt wurde. Hier entsteht durch trapezförmige Aufweitung eine Plaza, dadurch erreicht dieses Projekt eine signifikante Aufwertung des öffentlichen Raumes. Zudem bildet die Wegeführung durch das Zusammenspiel mit dem auskragenden Baukörper eine logische und konsequente Eingangssituation. Der Grundriss im Erdgeschoß selbst zeichnet sich durch das gewagte Zusammenspiel der geforderten Nutzungsszenarien aus, welches völlig frei konfiguriert wurde und ein selbstverständliches Verschmelzen der Funktionen nach sich zieht. Die Anordnung der Shop- und Restaurant­flächen hingegen ist durch die Interaktion mit den Außenräumen geprägt. Als zentrale Idee wurde im gesamten Gebäudekomplex umgesetzt, dass die Bestandsstruktur bis auf ihr wesentliches und unverzichtbares statisches Konzept abgetragen wird. Dadurch wird die Hybridstruktur sichtbar und spürbar gemacht, was seitens der Jury ausdrücklich positiv hervorgehoben wurde. Weiters gilt zu würdigen, dass durch die vorgeschlagene modulartige Holzsystembauweise mit einem hohen Vorfertigungsanteil im Hotelkomplex eine wirtschaftliche konstruktive Umsetzung gewährleistet werden kann.

ERRATUM
In der gedruckten Ausgabe haben wir in der Dokumentation dieses Wettbewerbs bei den Plätzen 2 und 3 infolge eines Kommunikationsfehlers die Namen der Architekturbüros unvollständig wiedergegeben. Wir bedauern diesen Irrtum.
Das vollständige korrigierte PDF zum Wettbewerb können Sie hier herunterladen.

 


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Datum: 10. November 2022 bis 22. Januar 2023
Ort: Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

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