350 Wettbewerbe

Um- und Neubau der Wohnanlage Lanserhofwiese, Salzburg

Modell des Siegerprojekts von atelier querlängs / arch­collectiv_F4+ ZT GmbH

Auslober / Auftraggeber: Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft m.b.H., Ignaz-Harrer-Straße 84, 5020 Salzburg. Projektverantwortlich: DI H.-J. Lindenbauer

Wettbewerbsbüro
Arch. ZT J. Schallhammer, Priesterhausgasse 18, 5020 Salzburg

Art des Wettbewerbs
Offener, anonymer, österreichweiter, kombinierter städtebaulich-freiraumplanerischer Architekturwettbewerb mit Realisierung einer ersten Bauetappe. Das Verfahren unterliegt nicht dem Bundesvergabegesetz.

Gegenstand des Wettbewerbs
Erlangung von Vorentwurfskonzepten zum Um- und Neubau der Wohnanlage Lanserhofwiese unter besonderer Berücksichtigung des Frei- und Außenraums, der erforderlichen Etappierung und des Generalmieters SALK, Stadt Salzburg. Ziel des Wettbewerbs ist die Findung einer neuen Bebauungsstruktur mit den ­dazugehörigen qualitätsvollen Baumassen, Frei- und Außenräumen und logistischen Anforderungen an die äußere und innere Erschließung, die ein hochwertiges, lebenswertes und annähernd verkehrsfreies Quartier erwarten lassen. Der Umbau des gesamten Wettbewerbsareals erfolgt in einzelnen Etappen. Das Bauvorhaben wird mit Mitteln der Salzburger Wohnbauförderung errichtet. Das gesamte Wettbewerbsareal (städtebaulicher und landschaftsarchitektonischer Teil) umfasst eine Größe von 53.979 m2, wobei eine Fläche von ca. 9934 m2 nicht be­baubar (zu erhaltender Bestand, nicht überbaubare Tiefgarage, Fremdgrundstück Gaiglbach) ist. Die Fläche der ersten Bau­etappe (Realisierungsteil) beträgt 14.419 m2.

Beteiligung
7 Projekte

Jurysitzung
09.07.2019

1. Preis: Projekt 01
atelier querlängs, DI (FH) Stephan Mitterhofer (Hallein), querlaengs.com
arch­collectiv_F4+ ZT GmbH

Projektbeurteilung (Auszug Juryprotokoll)
Es gelingt mit dieser städtebaulichen Konzeption innerhalb des heterogenen Umfeldes eine Folge charakteristischer Räume – solche urbaner wie urban-landschaftlicher – Prägung zu schaffen, welche die vorgefundene Topografie – etwa jene am Gaiglbach – stärken und aus dem Bestand identitätsstiftende Elemente übernehmen: die Maßstäblichkeit der ehemaligen Moorlandschaft ebenso wie einige konkrete Objekte der bestehenden Bebauung. Dabei ist die Durchgängigkeit und Kontextualität dieser als Landschaft oder Stadtraum wahrgenommenen Elemente von Bedeutung. Die konsequente Übernahme dieser Charakteristika erlaubt andererseits auch die gegenüber der „Moorlandschaft“ abgehobene Stellung der dem Krankenhauspersonal gewidmeten Wohnanlagen, sofern die Kanten und Übergänge entsprechend ausformuliert und zur konzeptionellen Schärfung entsprechend thematisiert werden.

2. Preis: Projekt 02
schwarzen­bacher struber architekten (Wien), schwarzenbacherstruber.com

3. Preis: Projekt 05
MOA Martin Oberascher & Partner Architekten ZT GmbH (Salzburg), moa-architecture.eu

Die ausführliche Wettbewerbsdokumentation finden Sie in der Ausgabe 350. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo


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