Wettbewerbe

überDACHT19, Kärnten

Foto: © Manuela Wilpernig
Modell des Siegerprojekts
Foto: © Manuela Wilpernig

Auslober: FH Kärnten, Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen und Nachhaltiges Baumanagement – Projektleitung: FH-Prof. DI Dr. Martin Schneider, Villacherstraße 1, 9800 Spittal/Drau, in Kooperation mit proHolz, STRABAG, AON und ZT Kammer für Steiermark und Kärnten

Art des Wettbewerbs
Ideen-Wettbewerb für Schüler und Studierende
Die Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen und Nachhaltiges Baumanagement können an der FH Kärnten, Campus Spittal, studiert werden.

Aufgabenstellung
In Kooperation mit den Förderpartnern wird jährlich ein Ideen-Wettbewerb ausgeschrieben, wobei das Siegerprojekt im M 1:1 umgesetzt werden soll. überDACHT19 suchte nach möglichst leichten und flexiblen Konstruktionen, die eine Fläche von 3,5 mal 5,0 Metern überdachen. Die Anzahl der Stützen und Abspannungen sollte möglichst gering sein. Die geklappte, gesteckte, gefaltete, geschobene oder modulare Dachkonstruktion sollte praktikabel im Auf- und Abbau und platzsparend in der Lagerung sein.

Beteiligung
71 Projekte

Beurteilungskriterien
Praxistauglichkeit, Leichtigkeit der Konstruktion (Angabe des Gesamtgewichtes), gestalterische Lösung, Innovationsgrad

Jurysitzungen
9./10. Mai 2019

Jury
DI Reinhold Wetschko
DI Alois Haider
FH-Prof. Arch. DI Sonja Hohengasser
FH-Prof. DI Dr. Martin Schneider

1. Preis
Projekt 75
Luca Mangelberger und Benjamin Dürnitzhofer
HTL Mödling
Betreuer: Robert Wolf

Auszug aus der Projektbeschreibung
Seit Jahrtausenden bewundern wir Menschen die Leistungsfähigkeit der „Baukunst“ der Natur. Egal ob in der Pflanzen- oder Tierwelt – technische Meisterleistungen finden wir überall. Man denke zum Beispiel an die Skelette der verschiedenen Lebewesen – von gigantisch groß bis zu winzig klein ist alles vertreten und immer nur einen Prozentteil des Körpergewichts schwer. Ebenso in der unendlichen Welt der Pflanzen sind massenweise Beispiele für technische und konstruktive Extrema zu finden. Im Vorhinein war unsere oberste Priorität leicht, stabil, kostensparend und benutzerfreundlich zu konstruieren. Nimmt man zum Beispiel einen Laubbaum, sind in einem „Bauwerk“ alle Prinzipien vertreten. Grundsätzlich nahmen wir das Blatt(büschel) als Vorlage. Makroskopisch betrachtet wurde das Blatt in Skelettbauweise konstruiert und danach mit einer feinen Haut überspannt. Um dieses Bauprinzip für unsere Zwecke zu adaptieren, haben wir das „Blatt­skelett“ durch gebogene Alurohre und die Haut durch Leinenstoff ersetzt. Unser neuartiger Pavillon, der dadurch entsteht, ist individuell erweiterbar, günstig zu produzieren und vor allem benutzerfreundlich. Mit unserem Konzept wollen wir die mobile Beschattung revolutionieren.

Das Grundkonzept
Die vier Tragarme bestehen aus gebogenen Aluminiumrohren mit einem Durchmesser von 50 mm. Als Sockel verarbeiten wir einen 80 x 60 x 40 cm großen Stahlbetonblock mit eingegossenen Rohren für die Befestigung der Tragarme. An der Unterseite des Sockels befinden sich zwei Nuten im Abstand von
50 cm, um den Block mit einem Gabelstapler/Hubwagen aufzunehmen. Die Dachhaut besteht aus nachhaltig produziertem Leinenstoff. An den Ecken der Plane werden Tragelaschen zum Einhängen an den Tragarmen befestigt. Das Dach wird zur Mitte hin entwässert, deswegen hat die Dachhaut eine 5 cm große, verstärkte Öffnung mit zwei Ösen für das Fallrohr. Das Fallrohr dient nicht nur zur Entwässerung, sondern auch dazu, einen Zug auf die Plane auszuüben, sodass sie ordnungsgemäß gespannt wird. Das Fallrohr wird ebenfalls auf den Sockel (unter Zug) befestigt. Anfallendes Regenwasser wird je nach Kundenwunsch zur Versickerung gebracht oder über einen Schlauch in den nächstgelegenen Kanal geleitet.

Die ausführliche Dokumentation finden Sie in der Ausgabe 344. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo


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