338 Wettbewerbe News

Städtebaulicher Realisierungs­wettbewerb Althan Quartier, Wien-Alsergrund

© ZOOMVP
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1. Platz: Artec Architekten (Bettina Götz und Richard Mahnal), Wien

Artec Architekten (Bettina Götz und Richard Mahnal) sind die Sieger des städte­baulichen Realisierungswettbewerbs für den nördlichen Teil des Althan Quartiers, des Areals über dem Franz-Josefs-Bahnhof. Die Entscheidung der elfköpfigen Jury, in der neben dem Projektentwickler 6B47 und den von der Architektenkammer nominierten Fachexperten auch Vertreter der Stadt Wien und der Bezirksvorstehung Alser­grund stimmberechtigt waren, erfolgte einstimmig.

Die im Rahmen der Widmung vorgesehenen baulichen Höhenfenster von 126 Metern wurden durch das Siegerprojekt nicht ausgenutzt. Der höchste Punkt der neuen Bebauung wird bei rund 58 Metern liegen. Der Baukörper orientiert sich an der gründerzeitlichen Stadtkante von rund 25 Metern. Über dieser Höhe wird entlang der Straßenverläufe eine nach hinten gestaffelte, terrassierte Bebauung aufgesetzt. Der bestehende Gebäudekomplex, 1978 nach Plänen von Karl Schwanzer, Gerhard Krampf, Harry Glück, Kurt Hlaweniczka, Franz Requat und Thomas Reinthaller errichtet, erreicht eine Höhe von rund 45 Metern. Dessen bestehende Kubatur wird durch das Siegerprojekt um rund 17 Prozent reduziert. Die Architekturbüros Delugan Meissl Associated Architects und Josef Weichenberger Architects, die mit der Modernisierung des Kopfbaus über dem Franz-Josefs-Bahnhof betraut sind, integrieren das Siegerprojekt von Artec Architekten in das Gesamtensemble. Geplant ist eine multifunktionale Nutzung: Büros, Hotel, Wohnen, Nahversorgung und Dienstleister.

Auszug aus dem Juryprotokoll
Erste Sitzung vom 1.2.2018: Die gewählte Form der Wohntypologie als vorwiegend terrassierte Bebauung ist sowohl entlang der Althanstraße als auch entlang der Nordbergstraße eine gute Möglichkeit, um einerseits eine gewisse Höhenentwicklung zu erreichen als auch gleichzeitig die Belichtung der gegenüberliegenden Fassaden zu gewährleisten. Die Beliebtheit von Terrassenwohnungen steht ebenso als urbane Form des Wohnens mit starkem Naturbezug außer Zweifel.

Auszug aus dem Juryprotokoll der zweiten Sitzung vom 19.4.2018: Durch keine der eingeforderten Maßnahmen zur Über­arbeitung hat das Projekt an Glaubwürdigkeit auf Grund der vorgeschlagenen terrassierten Bebauung unter Nichtausschöpfung der Höhenfenster gegenüber der ersten Wettbewerbsstufe eingebüßt, vielmehr konnte es in weiten Teilen geradezu an Qualität zulegen.

Die ausführliche Dokumentation mit allen Projekten der 2. Runde finden Sie in der Ausgabe 339 (4/2018) im August.


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