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Stadtviertel statt Frachtenbahnhof

© nightnurse images, Zürich
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Am Areal des ehemaligen Nordwestbahnhofs entsteht ab 2024 ein neuer Wiener Stadtteil.

Der Nordwestbahnhof in Wien-Brigittenau war seit seiner Eröffnung 1872 Wiens zweitgrößter der sechs Wiener Kopfbahnhöfe. Bis 1952 wurde hier noch Personenverkehr abgewickelt. Das Gelände des ehemaligen Bahnhofs zwischen äußerer Taborstraße, Nordwestbahnstraße, Dresdner Straße und Stromstraße wird noch bis Ende 2021 als Frachtenbahnhof genutzt. Danach wird das 44 Hektar große Areal etappenweise bebaut. Anlässlich der 2016 beschlossenen Aktualisierung des städtebaulichen Leitbilds aus dem Jahr 2008 wurden unter Berücksichtigung des Baubestandes an der Universumstraße die geplante Höhenentwicklung beim Baufeld 18 modifiziert und zur Öffnung und Attraktivierung der Gebietsränder die baulichen Kanten an der Nordwestbahnstraße und der Rebhann­gasse bereichsweise adaptiert.
Bis 2033 entsteht hier ein neuer Stadtteil, der von der Stadt Wien gemeinsam mit dem Eigentümer ÖBB, Bauträgern und Investoren entwickelt wird. Vorgesehen sind neue Öffi-Verbindungen, Grün- und Erholungsflächen, eine „High Line“ Richtung Donau, Bildungseinrichtungen, Büros, Handels- und Dienstleistungsbetriebe, vier Hochhäuser und rund 6500 Wohnungen. Das entspricht einem Wohnanteil von mehr als 70 Prozent der Geschoßflächen.
Mit der Projektentwicklung wird das von Donaukanal und Donau umschlossene Gebiet des 2. und 20. Bezirks enger miteinander verbunden und die Barriere, die die Brigittenau bis heute in zwei Teile trennt, aufgehoben. Als Auftakt zum Areal werden rund 500 Wohnungen sowie Geschäfts- und Büroflächen in zwei Wohngebäuden in der Dresdner Straße 84–86 entstehen. Die siegreichen Entwürfe der beiden Anfang 2016 abgeschlossenen Wettbewerbe von Hoffmann Janz/PlanSinn und querkraft architek­ten/Idealice Landschaftsarchitektur werden kombiniert. Ein sechsgeschoßiger Baukörper und ein Hochhaus mit einer Höhe von 80 Metern umschließen einen Platz an der Dresdner Straße 90 (querkraft/Idealice). Auf dem Bauplatz Dresdner Straße 84 (Hoffmann Janz/PlanSinn) schließt ein L-förmiger Baukörper die Blockrandbebauung, wobei eine Überhöhung des Eckbereiches (35 Meter) in Verbindung mit der Hochhausbebauung das Tor zum geplanten Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof bildet. Die Fertigstellung ist 2022 geplant. 

Informationen
wien.gv.at

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