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Stadtentwicklung: Wiener Gemeinderat beschließt wichtige Projekte

(c) Stadt Wien/C. Fürthner
(c) Stadt Wien/C. Fürthner

Beschlossen wurden u.a. die Flächenwidmungen zum Otto-Wagner-Areal und Eurogate II sowie Grundsatzstrategien der Wiener Stadtentwicklung.

 

Beschluss „Flächenwidmung Otto-Wagner-Spital“

Mit der neuen Flächenwidmung am Otto-Wagner-Spital bekommen die Ergebnisse aus dem Mediationsverfahren eine rechtliche Grundlage. Die neue Flächenwidmung enthält folgende Grundsätze:

  • Eine Bebauung zwischen den Pavillons wird nicht möglich sein. Dadurch bleiben alle Grünflächen im Hauptteil und im westlichen Sanatoriumsbereich unangetastet.
  • An den Gebäuden selbst werden nur minimale Veränderungen erlaubt – wie etwa für einen barrierefreien Zugang. Alle Änderungen müssen in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt erfolgen.
  • Die Grünflächen zwischen Sanatoriumsbereich und Hauptareal beziehungsweise Ostareal bleiben bestehen und werden von Bauland in Grünland umgewidmet. Auch die zentrale Sichtachse Pathologie – Kirche wird freigehalten. Eine Verbauung ist damit ausgeschlossen.
  • Im ehemaligen Wirtschaftsareal im Osten wird die Widmung auf genau jenes Minimum reduziert, das die Planung der ExpertInnen-Kommission empfiehlt und das eine Eingliederung des Bereichs in das Gesamtensemble ermöglicht.
  • Das gesamte Erholungsgebiet Steinhofgründe bleibt erhalten.

Damit hat der Wiener Gemeinderat auch für die Ansiedelung der Central European University (CEU) eine rechtliche Klarheit geschaffen. Mehr dazu


Beschluss „Flächenwidmung Eurogate II“

Die Aspanggründe sind eines der letzten Stadtentwicklungsgebiete in zentrumsnaher Lage. Der Baustart für die erste Entwicklungs- und Umsetzungs-Phase erfolgte im Herbst 2009, im Jahr 2017 wurde die Umsetzung abgeschlossen. 2016 wurde die zweite Entwicklungsphase eingeleitet. Jetzt wurde die entsprechende Flächenwidmung beschlossen. Im Stadtteil wird ein großer Schwerpunkt auf Maßnahmen zur Klimawandelanpassung liegen: Ausreichender Grünraum, Dachbegrünung, Durchlüftung… Mehr dazu


Beschluss „Leitbild Grünräume“

Das Leitbild dient der langfristigen Sicherung der Grünräume Wiens und konkretisiert die im STEP mit dem Leitbild Grünräume formulierten Ziele zur Sicherung und Weiterentwicklung der Wiener Grün- und Freiräume im städtischen und regionalen Kontext.

Mit dem Leitbild  werden räumliche Festlegungen getroffen, die in Zukunft die Weiterentwicklung einer resilienten, grünen Stadt in Zeiten der klimatischen Erwärmung in der nördlichen Hemisphäre möglich machen soll. Dazu gibt es in einer der nächsten Ausgaben dieses Newsletters einen Schwerpunkt. Mehr dazu


Beschluss „Fassadenbegrünung“

Mit dem Gemeinderatsbeschluss hat sich die Stadt Wien Planungsgrundsätze für die Fassadenbegrünung gegeben und damit die konkreten Rahmenbedingungen definiert, in welcher Form und in welchem Umfang Fassadenbegrünung in den Bebauungsbestimmungen festgeschrieben werden soll. Damit die vielfältigen positiven Effekte der Fassadenbegrünung für möglichst viele Wienerinnen und Wiener spürbar sind, ist eine Vorschreibung der Bebauungsbestimmungen zur Fassadenbegrünung grundsätzlich im gesamten Stadtgebiet vorgesehen. 


Beschluss „Energieraumpläne – Klimaschutz-Gebiete“

Die ersten Klimaschutz-Gebiete sind nun vom Wiener Gemeinderat beschlossen. In diesen Gebieten wird sichergestellt, dass Neubauten ausschließlich mit einem klimaschonenden Energiesystem zu errichten sind. Damit beginnt der Ausstieg aus der fossilen Gasversorgung von Gebäuden. Die Bezirke 2, 7 und 16 sind die ersten, für die die Klimaschutz-Gebiete gelten. Bis Mitte 2021 folgen schrittweise die restlichen 20 Bezirke. Mehr dazu lesen Sie HIER


Graphisoft lädt Architekten und Ingenieure zum persönlichen Gespräch.

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Interdisziplinärer Planungswettbewerb mit zwei Phasen. Bewerbungsschluss 28. Januar 2021 (18.00 Uhr MEZ)

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Die Ausschreibungsphase für den Brick Award 2022 hat begonnen. Bis 8. April 2021 können Projekte eingereicht werden.

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News Editorial

2020 – ein Weckruf

2020 war ein bedeutungsvolles und herausforderndes Jahr. Das Beste, das man über 2020 sagen kann, ist, dass es bald vorbei ist.

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© Pittino & Ortner

„Architektur dient nicht sich selbst.“

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Das Wettbewerbsareal liegt am östlichen Rand des Stadtteils Pradl an der Schnittstelle zwischen strukturell sehr unterschiedlich geprägten Gebieten.

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Sirius Aspern J4, Wien // Arkitektfirma Helen & Hard / WGA ZT GmbH

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„Architektur im Prozess“ entsteht durch ständigen Dialog von Form und Funktion sowie kontextueller Faktoren.

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„Das Zusammenspiel von Proportion, Raumzuschnitt, Materialität und Licht bestimmt das Gebaute.“

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Die Wettbewerbsaufgabe stellte die dritte und vierte Baustufe des gesamten Vorhabens „Südtiroler Siedlung Pradl-Ost“ der NHT dar.

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