339 Wettbewerbe

Sport- und Freizeitanlage Kalvari, ­Gemeinde Fließ, Tirol

Das Wettbewerbsgebiet

Ausloberin: Gemeinde Fließ, vertreten durch Bürgermeister Ing. Hans-Peter Bock, Dorf 120, 6521 Fließ

Verfahrensorganisation
Amt der Tiroler Landesregierung, Melissa Marte, Geschäftsstelle für Dorferneuerung, Heiliggeiststraße 7–9, Landhaus 2, 6020 Innsbruck

Gegenstand des Wettbewerbs
Erlangung von baukünstlerischen Vorentwürfen für die Sport- und Freizeitanlage Kalvari in der Gemeinde Fließ.

Art des Wettbewerbs
Geladener, anonymer, einstufiger bau­künstlerischer Wettbewerb im USB

Beurteilungskriterien

  • Städtebauliche Lösung: Lage und Dimensionierung sowie Gestaltung der Außenräume, Bezug zur Umgebung
  • Funktionale Lösung: Äußere und innere Erschließung, Zuordnung der Funktionsbereiche, Funktionalität der Gesamtlösung
  • Baukünstlerische Lösung: Entwurfsidee, baukünstlerischer Ansatz sowie Gesamtstruktur, architektonische Qualität im Außen- und Innenraum
  • Ökonomische, ökologische Lösung: Wirtschaftlichkeit der Gesamtlösung in Errichtung und Betrieb, Nachhaltigkeit der verwendeten Materialien und Energieeffizienz

1. Platz

Projekt 05
Alles wird gut ZT GmbH, Wien
Gegründet 1999
awg.at

Landschaftsplanung
DnD Landschafts­planung, Wien
Gegründet 2012
dnd.at

Mitarbeiter: DI Christopher Palm, DI Felix Reiner, DI Barbora Tothova

Projektbeurteilung
Der Vorschlag zeichnet sich durch einen behutsamen Umgang mit dem Landschaftsraum aus, der sich auf eine klare bauliche Geste beschränkt und die geforderten Funktionsflächen ökonomisch anordnet. Das Bauwerk, das die südöstliche Ecke markiert, schließt einerseits die Sportanlage ab, andererseits spricht es mit der über­kragenden Laufbahn und dem nach allen Seiten verglasten und daher offenen Geschoß eine Verbindung zur Landschaft aus. Das vermittelnde Foyer erfüllt zusätzlich die Erschließungsfunktionen. Das Flugdach entlang des Fußballplatzes enthält eine Tribüne und eine Laufbahn mit Weitsprungbecken. Die Lage eignet sich auch als Terrasse, da sie eine sehr attraktive Aussicht ins Tal anbietet. Auch die Interpretation der Spiellandschaft wird als positiver Ansatz bewertet. Die Jury anerkennt den landschaftsschonenden Ansatz und die architektonisch klare Entscheidung. Auch ist die Lösung ökonomisch umsetzbar. Die Empfehlung der Jury lautet daher, diesen Entwurf umzusetzen, wobei für folgende Punkte eine weitere Überlegung angestellt werden muss: Die Lagerräume für den Motorradclub und den Fasnachtverein sind nicht klar erkennbar und müssen praktikabel und in ausreichendem Ausmaß vorgesehen werden. Ebenso ist das Auslaufbecken für die Rutsche im Schwimmbad zu ergänzen. Es ist gemeinsam mit der Gemeinde zu überdenken, ob die Laufbahn auf dem Flugdach verbleiben oder in die hintere Hangkante integriert werden soll. In den nördlichen Hang ist eventuell eine Sitzmöglichkeit zu integrieren und für die Parkplätze Bäume zur Beschattung und besseren Integration ins Landschaftsbild vorzusehen.

2. Platz
Projekt 01
Arch. DI Rainer Köberl, Innsbruck
Gegründet 1992
rainerkoeberl.at

Arch. DI Daniela Kröss, Innsbruck
Gegründet 2013
danielakroess.at

Mitarbeiter: DI Julian Gatterer

3. Platz
Projekt 07
Arch. DI Erich Gutmorgeth, Innsbruck
Gegründet 1988
gutmorgeth.at

Landschaftsplanung
DI Dietmar Gstrein, Innsbruck
Gegründet 1993
atelier-gstrein.at

Mitarbeiter: DI Radek Hala

Die ausführliche Dokumentation finden Sie in der Ausgabe 339. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo 


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