331 Forum Architektur

Skulptur aus Beton und Glas

© Roland Halbe
© Roland Halbe

Es sieht nur aus wie Naturstein: Die Fassade des Museums für Architekturzeichnungen am Prenzlauer Berg in Berlin besteht aus sandgefärbten Ortbetonplatten, in die Muster mittels Schalungsmatrix geprägt wurden.

Das 2013 eröffnete Museum der Tchoban Foundation in der Christinenstraße, ent­worfen von den Architekten Sergei ­Tchoban und Sergei Kuznetsov, befindet sich auf dem Pfefferberg, der seit den neunziger Jahren zu einem Zentrum der Kulturszene avancierte und heute in den denkmalgeschützten Industriebauten viele Ateliers und Galerien beherbergt. Der vier­geschoßige, auf einem rechteckigen Grundriss basierende Massivbau ist sowohl aus konstruktiver und gestalterischer Sicht als auch durch die Wahl der Materialien ein besonderes Beispiel zeitgenössischer ­Architektur. Die strukturierte, wie ­Schachteln plastisch angeordnete massive Fassade verleiht dem Gebäude gemeinsam mit zurückspringenden und auskragenden gläsernen Fronten einen kontrastreich und vielschichtig gestalteten, skulpturalen Charakter.

Projekt
Museum für Architekturzeichnungen
Christinenstraße 18a, Berlin

Architektur
SPEECH Tchoban & Kuznetsov, Moskau speech.su 
TCHOBAN VOSS Architekten, Berlin www.tchobanvoss.de

Konstruktion
Massivbau, Ortbetonbauweise

Außenwand
• 27 cm WU-Beton
• 10 cm Schaumglas
• 11,5 cm Kalksandstein
• 1,5 cm Kalkzementputz

Den gesamten Artikel lesen Sie hier.


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