Wettbewerbe

SchloßbergMuseum Graz, STMK

© Studio WG3
Das Siegerprojekt
© Studio WG3

Projektauftraggeber und Nutzer: Stadtmuseum Graz GmbH, Sackstraße 18, 8010 Graz

Auslober
Stadt Graz – Stadtbaudirektion / Referat Hochbau, Europaplatz 20, 8011 Graz

Wettbewerbsbüro (Verfahrensbetreuung und Vorprüfung)
Architekturbüro Zepp, Kaiser-Franz-Josef-Kai 2–4, 8010 Graz

Art des Wettbewerbs
geladener, anonymer, einstufiger Realisierungswettbewerb im Unterschwellenbereich gemäß BVergG 2018

Gegenstand des Wettbewerbs
Erlangung von Vorentwürfen für das neue SchloßbergMuseum Graz

Jurysitzung
5. Dezember 2018

Jury
Fachpreisrichter: Wolfgang Feyferlik (ZT-Kammer), Gernot Ritter (ZT-Kammer), Günter Koberg (Stadtmuseum Graz GmbH), Ingrid Frisch (Stadtbaudirektion), Wolfgang Frischenschlager (GBG)
Sachpreisrichter: Anselm Wagner (ASVK), Otto Hochreiter (Stadtmuseum Graz GmbH)

1. Preis
Projekt 02
Studio WG3 ZT KG (Graz)
wg3.at

Projektbeurteilung (Juryprotokoll-Auszug)
Das Projekt äußert sich in mehreren Ebenen des „Raumdenkens“ und unternimmt den Versuch, die Informationsstelle am Schloßberg zu sein über den eigentlichen Zugang zu einem Museum hinaus. Als formales Element wird dazu die Form des Kreises benutzt. Der Kreis als zeichenhaftes, verbindendes Element. Eine Form, die eine geordnete Form des Gehens suggeriert, wohl wissend, dass das so nicht passieren wird, aber so auf einfache, nicht bestimmende Art dem Eingang eine breite Möglichkeit des Betretens und Austretens eröffnet. Die in die bestehenden Fassaden geschnittenen großzügigen Öffnungen gewährleisten die Transparenz zum Innenhof, durch die symmetrische Anordnung wird dem Ensemble aber nicht die zentrale Zugangsmitte genommen. Ein Layer wird über die Geschichte gelegt, ein Layer, der mit neuen gestalterischen Elementen die Fähigkeit hat, mit seinen „Spielern“ eine wundersame/wunderbare Geschichte zu erzählen. Das grundrissliche Zeichen des Kreises wird als Pflanze in die dritte Dimension gebracht. Der Baumhain als „Mitte“ am Schloßberg erfüllt neben dieser gedanklichen Spange eine klare und einfache Funktion des Schattenspenders. Feuerwächterhaus und Kiosk werden räumlich Teil dieser Mitte, sind aber so weit funktionsoffen, was einer positiven Projektentwicklung gut entgegenkommt. Die Kasematte wird in der Höhe des bestehenden Treppenpodestes betreten. Eine an der Wand entlangführende hängende Galerie führt bis auf den Boden der Kasematte. Von dort an führt der Weg zuerst an der Außenwand und dann in der Mitte des Raumes zurück zum Ausgang.

2. Preis
Projekt 13
Ferdinand Certov Architekten ZT GmbH (Graz)
certov.com

Winkler + Ruck Architekten ZT GmbH (Graz)
winkler-ruck.com

Die ausführliche Dokumentation finden Sie in der Ausgabe 343. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo


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