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S.DREI Architektur

Armin Stocker. Foto: Bernd Steinhuber

Armin Stocker

Architekturwettbewerbe ... ein projekt- und qualitätsorientiertes Auswahlverfahren ...So beginnt die Definition des Architekturwettbewerbes in der HIA der bAIK (Ausgabe 2008). Und in dieser – für eine Definition recht optimistischen – Tonlage geht es auch weiter. (Dass der hier von mir interpretierte Optimismus schon Rezeption, Interpretation und damit auch Erfahrung mit der Materie, also Wissen vor der Definition bedarf, ist durchaus logisch – dazu vielleicht später.) Wesentliche Elemente sind die Wahrung der Anonymität (ja – eh eine lobenswerte Absicht), die Gleichbehandlung der Teilnehmer (hier wird es schon interessanter) und die Gewährleistung eines transparenten Verfahrens (das bedürfte einer genaueren Erklärung des Verfassers).

Aber. Die Frage, die ich mir stelle, seit ich um einen Beitrag zum Thema gebeten wurde, ist: „Wie sich dieser Komplexität nähern“? Über Chancen und Risiken schreiben? Vielleicht über die Chancen eines jungen Büros in die bevorzugte Situation einer Ladung zu kommen und dadurch mit nur fünf bis zehn weiteren Projekten in Konkurrenz zu stehen? (Und somit möglicherweise eine Jury vorzufinden, die Zeit, Möglichkeiten, Motivation besitzt die eingereichten Arbeiten – und das sind sie, im besten Wortsinn: „Arbeiten“ – nach objektiven Kriterien zu beurteilen.) Oder soll ich doch über die Risiken eines offenen Verfahrens schreiben? Erfolgreich waren wir schon in beiden der obig skizzierten Spielarten des Architekturwettbewerbes, die Trefferwahrscheinlichkeit ist trotzdem als „gering“ einzustufen.

Woran liegt sie – die geringe Trefferwahrscheinlichkeit? An uns und unserer Struktur? Vielleicht. Am Einsatz der Mittel, an der Anzahl der Teilnehmer, an der Jury oder doch wieder an uns? Alles gut möglich. Nach gut zehn Jahren Analyse von Wettbewerben, egal ob selbst daran teilgenommen oder von außen betrachtet, führt es mich zu keiner eindeutigen Conclusio. Nur eines ist klar: Wir werden weiter an Wettbewerben teilnehmen, in verschiedenen Konstellationen, mit unterschiedlichen Partnern, in Österreich und international. Und vielleicht kann ich in einigen Jahren mit einer Erkenntnis aufwarten.

 


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