348 Naturstein

Regional ist Trumpf

© Soelker
Der Abbau regionaler Steine bedeutet weniger Umweltbelastung und heimische Wertschöpfung.
© Soelker

Matthias Scheffer ist Geschäftsführer der Sölker Marmor Bergbau GmbH und Präsident der Vereinigung Österreichischer Natursteinwerke VÖN.

Warum wird die Herkunft eines Bau­stoffes immer wichtiger?
Weil auch der Kunde darauf schaut, unter welchen Gegebenheiten Produkte produziert werden. Meist werden billige Produkte auf Kosten von Menschen und Natur und aufgrund der weiten Transportwege unter enormer CO²-Belastung hergestellt. Heimische Natursteine hingegen werden unter strengen Auflagen abgebaut und veredelt. Diese sind qualitativ sehr hochwertig und passen sich unseren Anforderungen am besten an. Indem kurze Lieferwege entstehen, sind diese Natursteine enorm umweltfreundlich.

Wodurch zeichnet sich Naturstein als moderner Baustoff aus?
Naturstein ist immer modern und unterliegt keiner Mode. Er hält seine Qualität über Jahrhunderte, ja sogar, wie viele unserer Zeitzeugen bestätigen, über Jahrtausende. Naturstein ist vollkommen ökologisch und ökonomisch, einer der günstigsten Werkstoffe überhaupt. Und das Beste ist, dass er gegebenenfalls einer Nachnutzung unterzogen werden kann. Vor allem aber ist er schön.

Welche Vorteile bieten regionale Natursteine?
Die Bedürfnisse des Kunden stehen an erster Stelle und es kann flexibel auf das einzelne Projekt eingegangen und bei Nachlieferungen rasch reagiert werden. Regionale Steine bedeuten weniger Umweltbelastung und heimische Wertschöpfung. Außerdem hat jede Gegend ihr typisches Aussehen. Hier kann der heimische Naturstein bewusst den Stil der Region widerspiegeln.

Welche Vorteile bietet die Verarbeitung in Österreich?
Kundenwünsche können schnell und präzise umgesetzt werden.

Was sollten Architekten bei der Materialauswahl beachten?
Jedes Unternehmen hat seine Materialen und kennt die spezifischen Eigenschaften. Ebenso weiß man über die Einsatzmöglichkeiten Bescheid und verfügt über hohes Know-how. Darum ist es wichtig, dass Architekten die Betriebe im Vorfeld der Ausschreibung einbinden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

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