325 Thema

Planungs- und Designfreiheit

Josef Eckl, technischer Produktmanager für Brand- und Rauchschutzlösungen der voestalpine Krems, über die ab Herbst harmonisierten Produktnormen für Feuer- und Rauchschutztüren.

Architekten und Planer müssen sich mit immer strengeren rechtlichen und technischen Anforderungen an den baulichen Brandschutz auseinandersetzen. Können Sie unseren Lesern kurz den aktuellen Stand der nationalen und EU-Normen und Richtlinien darlegen?

Die Produktnorm EN 16034 „Fenster, Türen und Tore – mit Feuer- und/oder Rauchschutzeigenschaften“ wird ab 1. September 2016 harmonisiert. Somit können Hersteller diese Produkte als harmonisierte, CE-gekennzeichnete Feuer- und Rauchschutztüren europaweit handeln. Während der dreijährigen Koexistenzphase dürfen Produkte mit CE-Zeichen oder mit nationaler Kennzeichnung in Verkehr gebracht werden. Nach dem 1. September 2019 ist nur noch das CE-Zeichen zulässig.

Was bedeutet das für Planer und Architekten?

Seit 2008 sind unsere Prüfberichte in Klassifizierungsberichten zusammengefasst und die vorhandenen Produktdokumentationen bilden einen integrierten Bestandteil zu diesen Berichten. Für Architekten und Verarbeiter bedeutet dies, dass die Ausschreibungen und technischen Spezifikationen bereits jetzt den Klassifizierungsberichten nach den derzeit vorhandenen Normen entsprechen. In Zukunft können Ausschreibungen nach der neuen europäischen Produktnorm erfolgen. Innerhalb der Koexistenzphase kann wie bisher oder nach der neuen Produktnorm ausgeschrieben werden. Danach muss nach der Produkt- norm ausgeschrieben werden. Der Klassifizierungsbericht gemäß EN 13501-2 ersetzt dann auch die nationalen Zulassungen für Brandschutzkonstruktionen in den verschiedenen Ländern. In den neuen Klassifizierungsberichten ist der zulässige Variantenbereich des Systems beschrieben.

Das gesamte Interview lesen Sie hier.

Foto: Werner Jäger, voestalpine AG


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