Editorial

Modelle der Stadtentwicklung

© Raphael Kanfer
© Raphael Kanfer

58 Prozent der österreichischen Bevölkerung leben in Städten. Wien hat mit knapp 1,9 Millionen Einwohnern oder 21 Prozent den größten Anteil daran.

von: Roland Kanfer

Graz folgt weit danach mit rund 290.000, Innsbruck liegt mit 130.000 Bewohnern gerade mal auf dem fünften Platz. Was diese drei Städte aber gemeinsam haben, ist das starke Bevölkerungswachstum aufgrund von Zuzug. Das stellt besondere Herausforderungen für die Stadtplanung dar, die die unterschiedlichen Ansprüche und Interessen – Bedarf an mehr Wohnraum, Verdichtung städtebaulicher Strukturen bei gleichzeitiger Bereitstellung von Grün- und Erholungsräumen, unterschiedliche Formen der Mobilität – in einem demokratischen Prozess ausgleichen muss.

In der Titelgeschichte dieser Ausgabe stellen wir diese drei Städte gegenüber. Ihre Strategien und Zielsetzungen in der Stadt­entwicklung, ihre Informations- und Partizipationsprozesse, ihr Umgang mit den Fragen der urbanen Zukunft, wie etwa die Auswirkungen und Szenarien des Klimawandels. Und wir vergleichen die Wettbewerbsmodelle der drei Städte, mit denen sie die Ziele der Stadtplanung bestmöglich umsetzen und architektonische Qualitäten sichern wollen. Während die steirische Landeshauptstadt mit dem vor 13 Jahren installierten Grazer Modell auch private Investoren dazu animiert, Gestaltungswettbewerbe auszuloben, geht Wien im Bereich des geförderten Wohnbaus seit 24 Jahren den Weg des Bauträgerwettbewerbs, der Teams aus Wohnbaugesellschaften und Architekten gemeinsam antreten lässt. Wiens größte Stadtentwicklungsgebiete sind die Seestadt Aspern und das Sonnwendviertel. Aber auch im Süden Wiens, im Zielgebiet Liesing mit einer Gesamtfläche von 730 Hektar, ent­stehen auf dem Areal „In der Wiesen“ zahlreiche Wohnbauten, die alle aus Bauträgerwettbewerben hervorgegangen sind. Einige davon stellen wir auch in dieser Ausgabe wieder vor.

 


North Africa and the Iberian Peninsula, 700–1800

Weiterlesen
Die Zentrale des BIG-Konzerns im Wiener Stadtentwicklungsgebiet Viertel Zwei  © David Schreyer

Die BIG verpflichtet alle Neubauten und Generalsanierungen zur Erreichung von mindestens 750 klimaaktiv-Punkten.

Weiterlesen
© iStock

Die Natursteinbeläge auf Europas Straßen und Plätzen erzählen Geschichte. Generationen von Menschen haben Gebrauchsspuren hinterlassen. Genau diese…

Weiterlesen
Die von der Decke abgependelten Lighting Pads von Nimbus           sind akustisch wirksam, liefern direktes und indirektes Licht und schaffen ein lebendiges Lichtspiel an der Decke.  © weinbrenner.single.arabzadeh.architekten / D. Talebi

Die Wirkung von Geräuschen auf den menschlichen Körper ist biologisch nachweisbar. Aus diesem Grund wird Lärm und die Art, wie damit umgegangen wird,…

Weiterlesen
(c) Stadt Wien/C. Fürthner

Beschlossen wurden u.a. die Flächenwidmungen zum Otto-Wagner-Areal und Eurogate II sowie Grundsatzstrategien der Wiener Stadtentwicklung.

Weiterlesen

Auslober / Auftraggeber: Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft m.b.H., Ignaz-Harrer-Straße 84, 5020 Salzburg. Projektverantwortlich: DI H.-J.…

Weiterlesen
© Larissa Agel

SODA architekten wurde 2019 von Robert Breinesberger, Kerstin Jahn und Erwin Winkler in Wien gegründet. Kennengelernt hat sich das Architektenteam…

Weiterlesen
© Bruno Klomfar

Der von den Architekten Karl Schwanzer und Eugen Wörle geplante Trakt der Universität für angewandte Kunst wurde sensibel saniert – die…

Weiterlesen
© Franz&Sue/Hertha Hurnaus
Interior Design

Offene Atmosphäre

Bildungszentrum Innenstadt Leoben / Franz und Sue Architekten

Weiterlesen
© arge riegger metzler schelling

Die Landeshauptstadt Bregenz plant neben dem bestehenden Hallenbad den Neubau des Hallenbades Bregenz.

Weiterlesen

Sonderausgabe: Immobilien 2018

LESEN

Abonnement und Mediadaten

Sie wollen die führende österreichische Fachzeitschrift kennen lernen?
Sie wollen sich über Erscheinungstermine, Schwerpunkte und Werbemöglichkeiten informieren?

Hier sind Sie richtig.  

Abonnement

Mediadaten