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LP Architektur

© Markus Rohrbacher
Tom Lechner, LP Architektur
© Markus Rohrbacher

In den Jahren seines Bestehens hat das im Salzburger Pongau beheimatete Büro LP architektur ein vielfältiges Oeuvre geschaffen.

Der Durchbruch gelang Tom Lechner 2006 mit dem emblematischen Österreich-Haus für die Winter-Olympiade in Turin, in dem er Tradition mit Modernität und Mobilität verband. Mehrmals hat er seither österreichische Architekturpreise erhalten, und seine Bauten finden sich längst auch außerhalb der Region. Tom Lechner versteht seine Entwürfe als Psychogramme, die Bauten als räumliche Entsprechungen von Wünschen und Träumen der Auftraggeber. Ihre Individualität soll sich jenseits funktionaler Anforderungen in der Architektur spiegeln. Seine Bauten und Projekte werfen ein Schlaglicht auf einen Archi­tekten, der beharrlich in einem vom Turbo-Tourismus getriebenen Landstrich Bausteine regionaler Identität setzt.

Uns interessieren ...
... hauptsächlich jene Wettbewerbe, bei denen nicht nur das Abarbeiten eines normierten Raumprogramms im Vordergrund steht, sondern viel mehr ein Mehrwert für den Ort, eine mögliche Neuinterpretation der Aufgabenstellung, Funktion und eine soziale Verantwortung gesucht und auch eingefordert werden. Mit jedem unserer Projekte wollen wir eine Haltung für die jeweilige Aufgabe einnehmen und einen „Mehrwert“ definieren. Das heißt: keine Dienstleistung betreiben, nicht taktieren und nicht dem formalen Mainstream dienen.

Ich glaube, dass …
... Wettbewerbe für die Architektur unumgänglich sind, ich denke aber, es gibt (Bau-)Aufgaben, die mit dem Instrument des Wettbewerbs nicht zwingend zum „besten“ Ergebnis führen. Oft macht es den Eindruck, der 1. Preis sei das demokratische Mittelmaß und die „Anerkennung“, das baukünstlerisch, inhaltlich Wertvollere.

Ich finde es …
... vor allem im internationalen Vergleich sehr beeindruckend, wie vielfältig und individuell sich die österreichische Szene darstellt und behauptet. Die Zukunft wird aber zeigen, ob wir Architekten, aber auch die Bauherrschaften, in die Falle des normierten, globalen Mainstreams tappen, oder
ob wir imstande sind, unsere gebauten Identitäten/Kulturen weiterzuentwickeln.


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