301 Thema

Licht, Luft, Laune

Reflect 299 von Flos erinnert mit weichen Linien an eine Blume. Die Tischlampe besteht aus einem transparenten Polycarbonatkörper, der aus zwei gespritzten Elementen gebildet wird. Design: Philippe Starck.

Emotionen kommen heute aus der Steckdose. Helle Köpfchen legen sich deshalb die richtige Beleuchtung zu. Zugegeben, ein schwieriges Thema. Aber auf jeden Fall eines, das sich lösen lässt.

Licht hat viele Gesichter. Es ermöglicht das Sehen im Dunkeln, es generiert ein Gefühl der Vertrautheit und Geborgenheit, es bildet Räume, inszeniert und ist nicht zuletzt heute einer der wichtigsten Faktoren, Energie zu sparen. Die Palette reicht dabei vom einfachen Funktionslicht bis hin zum stimmungsvollen Setting fulminanter Leuchtszenerien, die heute schon fast alle mit energiebewussten Leuchtmitteln umgesetzt werden können.

Licht in Weiß

Wir haben uns erstaunlich schnell erholt vom Abschied der Glühbirne, die heute nur noch als Zitat in der Leuchtenindustrie auftaucht. Fast phantomartig, möchte man meinen. Schade ist es trotzdem, wenn man beim Leuchtmittelwechsel nicht mehr jenes vertraute Geräusch hören kann, das eindeutig auf einen gerissenen Glühdraht hinwies. Und von ihrem unvergleichlichen Lichtschein ganz zu schweigen. Aber Taschentücher wieder weggepackt: Die Zukunft der Leuchten kann sich sehen lassen. Haben wir erst dieses armselige Zwischenspiel mit den ungeliebten Energiespar-Nockerln überstanden, geht es bergauf.

Steil bergauf. Schon der Mailänder Möbelsalon hat im Rahmen der Euroluce eindeutig demonstriert, dass sich das Licht auf eine erfrischend bunte Reise in die Zukunft begibt, fast nur noch mit LED im Gepäck. Es darf glamourös und ausladend sein. Aber auch puristisch und reduziert. Es gibt Leuchten, die zugunsten des Lichts selbst kaum zu sehen sind, dafür aber den Rest inszenieren. Interessant ist, dass klassische Formen und einfache Geometrien wieder im Vordergrund stehen. Eine radikalere Einfachheit scheint wieder zurückgekehrt. So zählt die Farbe Weiß bei den Leuchten zu den absoluten Favoriten, umsich als Ganzes sozusagen „aufzulösen“. Auch das Thema „Schwa rz-Weiß“ spielt eine der Hauptrollen, in Form von geometrischen Mustern, die in die Lampenschirme geschnitten werden und scherenschnittartige Formationen an Boden, Wand und Decke zeichnen.

Manchmal aber richtet sich der Fokus sogar mehr auf die Lichtquelle, die in Kombination mit Minimalismus und Funktionalität und bei aller Nüchternheit glamouröse Effekte zu erzeugen weiß.

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