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Kreativ, innovativ und kompetitiv

© David Bohmann
Im Technologiezentrum Seestadt stehen 13.000 m2 Büro- und Produktionsräume zur Verfügung.
© David Bohmann

Mit einer neuen Wirtschafts- und Innovationsstrategie soll der Wirtschafts-, Forschungs- und Innovationsstandort Wien langfristig gestärkt und der prognostizierten Verlangsamung des Wirtschaftswachstums vorgebaut werden.

Die Wiener Bevölkerung ist produktiv. Und zwar um 35 Prozent produktiver als der EU-Schnitt. So wird in Österreichs Hauptstadt etwa alle 55 Minuten ein neues ­Unternehmen gegründet. Ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung erarbeitet in Wien ein Viertel des gesamtösterreischen Bruttoinlandsprodukts, nämlich 94 Milliarden Euro. Vernünftige Investitionen, effiziente und kundenfreundliche Verwaltungsstrukturen, stabile öffentliche Finanzen, schwerpunktmäßige Forschung und Entwicklung und die internationale Top-Positionierung von Wiener Unternehmen – so lauten die Eckpunkte der Strategie „Wien 2030“, die gemeinsam mit städtischen und stadtnahen Akteurinnen und Akteuren erarbeitet wurde. In der kostenlos erhältlichen ­Broschüre „Wirtschaftsstandort 2018“ der Reihe „Wien in Zahlen“ werden die drei wesentlichen Standort­faktoren und die Herausforderungen der nächsten Jahre erläutert.

Leerstände kreativ nutzen
Für eine im internationalen Wettbewerb stehende und wachsende Stadt sind Kreativität, Internationalität, Eigeninitiative und Innovationsgeist unverzichtbar. Wien ist im Vergleich mit anderen Metropolen vorne dabei: Im Global Talent Competitiveness Index (GTCI) belegt Österreichs Hauptstadt im Städtevergleich den vierten Platz von 114 im Ranking untersuchten Städten. ­Lediglich Washington, Kopenhagen und Oslo schneiden in puncto Forschung, Internationalität, Attraktivität und Entwicklungschancen noch besser ab. In der Studie wird ersichtlich, dass vor allem Städte mit Smart-City-­Strategien attraktiv für unternehmerische Talente sind.

Gerade Start-ups, Designer und junge Architekturschaffende sind oft auf günstige Räumlichkeiten angewiesen. Sie suchen nicht unbedingt teure, perfekt eingerichtete Büroflächen, sondern fühlen sich in ehemaligen Industriehallen und leer stehenden Geschäftslokalen wohl, die sie sich aneignen und nach ihren Vorstellungen einrichten können. So steht beispielsweise der Wirtschaftspark Breitensee seit 2014 als Zentrum für junge, innovative Unternehmen zur Verfügung. Er verbindet den Charme industrieller Architektur aus der Gründerzeit mit innovativem Design.

 

Seit 2016 befasst sich das Büro für Leerstandsaktivierung KREATIVE RÄUME WIEN im Auftrag der Stadt damit, Leerstände für längerfristige oder temporäre Nutzungen oder kooperative Nutzungskonzepte zu vermitteln. In einer ehemaligen Traktor­fabrik in Floridsdorf beispielsweise ist ein Creative Cluster entstanden, der mit Ausstellungen und Events immer wieder Teil verschiedener Festivals ist und unter dem Projekttitel TETE A TETE verschiedene künstlerische Interventionen im Bezirk umsetzt. 2000 Quadratmeter Studio­fläche stehen dort für 40 Kunst- und Kulturschaffende zur Verfügung. Seit Sommer 2017 fungiert die ehemalige Nordbahn-Halle als Andockstation für Kreative mit Schwerpunkt auf Vernetzung und kooperative Formen der Zusammenarbeit. Auch Schulgebäude eignen sich für einen Creative Cluster. In der Viktor-Christ-Gasse in Margareten können Start-ups und Kreative seit August 2019 die ehemalige Schule für eine garantierte Nutzungsdauer von drei Jahren anmieten und als Inkubator sowie Kommunikationsplattform und Werkstätte nutzen.

Technologiezentrum Seestadt wird ausgebaut
Hilfe bei der Suche nach Betriebs- und Büro­flächen, nach Kontakten zu möglichen Partnern in der Technologieszene oder der Kreativwirtschaft bietet auch die Wirtschafts­agentur Wien. Sie betreut internationale Unternehmen bei der Ansiedlung in Wien und ist die erste Anlaufstelle für Expats bei ihrer Ankunft in Wien.

Mit dem tz2 wurde im September 2019 der zweite Gebäudeteil des von ATP ­architekten ingenieure geplanten Techno­logiezentrums der Wirtschaftsagentur Wien in der Seestadt eröffnet. Insgesamt 13.000 Quadratmeter stehen nun für technologieaffine Unternehmen und innovative Start-ups zur Verfügung, und die nächste Ausbauphase ist bereits in Planung. Bis jetzt hat die Stadt Wien hier 32 Millionen Euro investiert, um in diesem im Passiv­haus­standard errichteten und begrünten Gebäude neben bestausgestatteten Büro­räumen auch individuell adaptierbare Produktionsräume mit einer Raumhöhe von vier Metern im Erdgeschoß sowie Werk­höfe für Arbeiten im Freien und Begegnungs­zonen anzubieten. Ein Restaurant mit Sonnenterrasse sowie ein Seminarbereich für bis zu 120 Personen stehen eben­falls zur Verfügung. Das Technologiezentrum Seestadt ist mit der U-Bahnlinie U2 in 25 Minuten direkt vom Wiener Zentrum aus erreichbar. Dass sich Wien im Wettbewerb um den besten Standort auch gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzen kann, zeigt die Statistik: 221 internationale Firmen haben sich im Vorjahr in der Bundeshauptstadt niedergelassen, das sind zwei Drittel aller Betriebsansiedlungen in Österreich. Damit wurden Investitionen in der Höhe von rund 232 Millionen Euro ausgelöst und mehr als 1700 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Informationen
wirtschaft.wien.gv.at
wirtschaftsagentur.at

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