Wettbewerbe

„Kostengünstiges Wohnen“, Podhagskygasse II, Wien 22 BPL 2

WBV-GPA / trans_city – TC ZT / Rennhofer G.

Zu Sitzungsbeginn wird das Verfahren zum Thema „kostengünstiges Wohnen“ erläutert. Um die Einstiegskonditionen für die künftigen NutzerInnen günstig zu gestalten, werden die Bauplätze im Baurecht vergeben.

Von den Projektanten war eine Gesamtdarstellung aller Ansätze zum Thema sowohl hinsichtlich der Maßnahmen in Planung und Bau als auch hinsichtlich Finanzierungsformen, Einsparungspotenzial bei den laufenden Kosten und den Baukosten gefordert sowie eine Darstellung hinsichtlich der Auswirkungen der gesetzten Maßnahmen auf die künftigen NutzerInnen. Der Juryvorsitzende betont die Wichtigkeit, das Thema „kostengünstiges Wohnen“ in den Vordergrund zu stellen. In den Fokus der Beurteilung rückt damit die Frage nach den spezifischen Beiträgen zu einem kostengünstigen, leistbaren und gleichermaßen qualitätsvollen Wohnen.

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WBV-GPA / trans_city – TC ZT / Rennhofer G.

Sieger BPL 2

Ökonomie
Zum vorgegebenen Schwerpunktthema hat sich das Projektteam mit vielen Komponenten sehr eingehend beschäftigt. Hinsichtlich Gesamtbaukosten, Nutzerkonditionen, Finanzierung und Betriebskosten ist dieses Projekt das günstigste im Bewerberfeld. Die Stellplatzkonditionen und die Grundstücksnebenkosten sind ebenfalls günstig. Der Verzicht auf Erschwernisse wird positiv beurteilt.

Soziale Nachhaltigkeit
In diesem Konzept wird aus einem Verzicht auf Unterkellerung ein Bonus durch die Möglichkeit der Mehrfachnutzung der Autoabstellflächen und des Angebots der versperrbaren Boxen auf Erdgeschoßniveau statt der Kellerabteile. Der Wohnungsmix ist sehr gut, es wird ein hoher Anteil an Kleintypen angeboten. Die C-Typen sind sehr flächenoptimiert, bei den B-Typen sind die meisten Zimmer getrennt begehbar. Positiv werden die Gemeinschaftsgartenhöfe und die Mietergärten gesehen. Hinsichtlich des Zusammenspiels von Kindern und Autoverkehr im Anger ist jedenfalls ein intensiver Moderationsprozess erforderlich.

Architektur
Die aufgelösten Baukörper ermöglichen Quer- und Längsbezug, die Parkierung ist zum Teil in der Erdgeschoßzone der Häuser vorgesehen. Positiv wird die Option für die Zukunft gesehen, diese Räume auch ohne PKWs alternativ nutzbar zu machen. Entgegen der Beschreibung der Projektanten wird jedoch ein mögliches Konfliktpotenzial im Anger durch den PKW-Verkehr gesehen. Der Zugang zu den Wohnungen über den Anger ist gut gelöst, die übrigen Wohnungen werden über Stiche räumlich attraktiv erschlossen. Der Außenraum ist klar gegliedert und ermöglicht eine gute Orientierung. Die Fahrradabstellplätze mit Pergola zum SWW zu orientieren wird positiv gesehen. Die Wohnungen sind als 3-und 4-Spänner ausgelegt, die Maisonetten im Erdgeschoß sind direkt erschlossen. Die Geschoßwohnungen sind B-Typ-Wohnungen, die Maisonetten sind zum Teil zweigeschoßig. Die Grundrisse sind insgesamt kompakt, im Wohnungsmix mit einem großen Angebot an B-Typ-Wohnungen dem Thema angemessen. Alle Wohnungen sind querbelüftbar, die Eingangszone ist knapp bemessen, aber gut gelöst. Die Gebrauchstauglichkeit der Loggien wird auf Grund der geringen Tiefe kritisch gesehen.


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