333 Produkte & Systeme

Kopenhagens neues Wahrzeichen

rohl fotografie / © Saint-Gobain Glass
rohl fotografie / © Saint-Gobain Glass

Die knapp neunzig Meter hohen Copenhagen Towers II nach Plänen des Architekturbüros ­Foster + Partners beeindrucken durch ihre konvexen Fassaden, die dynamisch und leicht zugleich wirken.

Südlich des Kopenhagener Stadtzentrums verläuft der Öresundsmotorvejen, der die Insel nahezu waagerecht durchschneidet, den Flughafen passiert und dann auf die Öresundbrücke führt, die Kopen­hagen mit dem schwedischen Malmö verbindet. An dieser zentralen Verkehrsachse lenken seit Ende 2015 hochaufragende Türme die Blicke auf sich. Gemeinsam mit den Crowne Plaza Copenhagen Towers, einem der ersten klimaneutralen Hotels mit riesiger Photovoltaikfassade, bilden die Türme einen markanten Gebäude­komplex. Der Copenhagen Tower I war Ende 2009 rechtzeitig zur UN-Weltklimakonferenz bezugsfertig, die Baumaß­nahmen für Copenhagen Tower II waren aufgrund der Finanzkrise zunächst gestoppt worden.

Der dreigeteilte Baukörper der Copenhagen Towers II mit einem zurückspringenden Mittelteil ist über ein Atrium mit dem bestehenden Tower verbunden. Bäume und Pflanzen sorgen für gute Raumluft und „Stadtwaldatmosphäre“. Die seitlichen Fassaden auf der Nord- und Südseite der neuen Türme schwingen sich über 21 Geschoße in die Höhe.

Die Fassade zwischen den Stützen ist als teiltransparente geschoßhohe Elementfassade konzipiert. Die Krümmung wird ­dabei rein konstruktiv erzielt, alle Bauteile sind planeben. Die ­Formate der Fensterelemente sind jedoch in allen Geschoßen ­unterschiedlich. Die eingebauten Dreifach-Gläser Climatop Cool Lite SKN 165 kombinieren Sonnenschutz und Wärmedämmung, sind farbneutral und Lichtdurchlässig. Die Aufbauten der Gläser variieren je nach Himmelsrichtung sowie Winkel und Anordnung in den jeweiligen Geschoßen. In der Süd-, West- und Ostfassade filtern MicroShade-Verglasungen mit einer in den Scheiben­zwischenraum der Verglasung integrierten perforierten 0,2 mm ­dicken Metallfolie das Sonnenlicht. Die Perforierungen sind so ­geneigt, dass die Sonneneinstrahlung zwar abgeschirmt, die Sicht nach draußen aber nicht eingeschränkt wird.

Informationen
saint-gobain-glass.com


Alle Fotos: © Richard Watzke

Pünktlich zum 750. Bestehen wurden die Natursteinböden im Schloss Marchegg sorgfältig erneuert.

Weiterlesen

Der ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich entwickelte ein Rechenmodell zur Prognose des Schallschutzes von ein- und mehrschaligen…

Weiterlesen
© Peter Oswald & Daniel Sostaric
Menschen

STUDIO WG3

„It‘s all about details.“

Weiterlesen
© Martin Steiger

Klaus Baringer heißt der neue Obmann des Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen (GBV).

Weiterlesen
Alle Fotos: © Chris Mavric

Bei der Generalsanierung des Wiener Gartenbaukinos stand die Rückführung in den von Robert Kotas 1960 hinter­lassenen Originalzustand im Vordergrund.…

Weiterlesen
Foto: Felix Pitscheneder © Peikko

In den Vorhallen der hinduistischen Tempel ist jede Säule ein Einzelstück. So ist es auch in der offenen Säulenhalle STOA169 in der Nähe des…

Weiterlesen
Alle Fotos: © Karin Lernbeiß

Graz Museum Schlossberg / Studio WG3

Weiterlesen
© Architekturbüro Reinberg

„Architektur für eine solare Zukunft“

Weiterlesen
© vic schwarz

„Europe 40 under 40“ Award für Oliver Steinbauer

Weiterlesen
© ÖFM/Bruno Klomfar

Das Kino ist eine Maschine. Es funktioniert am besten, wenn es unsichtbar ist, so die These Peter Kubelkas. Denn je mehr Aufmerksamkeit und Farbe der…

Weiterlesen

Abonnement und Mediadaten

Sie wollen die führende österreichische Fachzeitschrift kennen lernen?
Sie wollen sich über Erscheinungstermine, Schwerpunkte und Werbemöglichkeiten informieren?

Hier sind Sie richtig.  

Abonnement

Mediadaten

Anmeldung zum Newsletter

Frau / Mrs  Herr / Mr