301 Wettbewerbe

Kaiserin-Elisabeth-Spital, Wien 15

Architekt Helmut Wimmer, 1050 Wien: Siegerprojekt Geriatrie

Zu Sitzungsbeginn rekapituliert die Vorsitzende nochmals die Beurteilungskriterien. Die Vorprüfung stellt fest, dass sämtliche Beiträge die formalen Teilnahmebedingungen erfüllt haben. Nach kurzen Erläuterungen zu den vorgeschlagenen Typologien und allgemeinen Informationen zu den Projekten beginnt das Preisgericht den Informationsrundgang.

Im Zuge dessen werden die einzelnen Beiträge von der Vorprüfung vor den Plänen vorgestellt. Die Mitglieder des Preisgerichtes stellen zudem vertiefende Fragen an die Vorprüfung, um sich einen umfassenden Überblick über die angebotenen Lösungen zu verschaffen. Nach Beendigung des Informationsrundganges resümiert die Vorsitzende nochmals die wesentlichsten Gesichtspunkte, die bei der Entscheidungsfindung beachtet werden müssen. Im Anschluss daran beschließt das Preisgericht einstimmig folgende Vorgangsweise für den 1. Wertungsdurchgang: Es ist Einstimmigkeit erforderlich, d.h. wenn nur eine Stimme für den Verbleib eines Projektes in der Wertung stimmt, ist das Projekt weiter. Das Hauptaugenmerk in diesem Wertungsdurchgang liegt beim Städtebau und der Funktionalität. Unter Berücksichtigung der oben genannten Aspekte beginnt das Preisgericht
seinen 1. Wertungsdurchgang.

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6. Oktober 2011:
Der Sitzungstag beginnt mit einem individuellen Rundgang, bei dem sich die Mitglieder des Preisgerichts nochmals einen Überblick über die in der Wertung verbliebenen Beiträge verschaffen. Nochmals werden die in der Ausschreibung definierten Beurteilungskriterien rekapituliert.

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Nach eingehender Diskussion wird der Antrag gestellt, den Beitrag 31 als 1. Preis für den Teilbereich Pflegewohnhaus weiter zu verfolgen. Der Antrag wird mit 8:3 angenommen. Beitrag 31 wird somit dem Auslober als Sieger zur Weiterverfolgung im Teilbereich Geriatrie vorgeschlagen.


Architekt Helmut Wimmer, 1050 Wien

Siegerprojekt Geriatrie

Das Projekt besticht durch seine klare städtebauliche Haltung. Ein annähernd quadratischer Baukörper rückt an der Hugl- und Holochergasse von der Baulinie zurück und nimmt mit einer sensiblen Höhenstaffelung die Topographie des Geländes auf. Aus dem kompakten Bauvolumen werden vier gut proportionierte Gartenhöfe geschnitten. Diese Freibereiche sind höhengestaffelt und weisen unterschiedliche außenräumliche Themen mit hoher Nutzerqualität auf.

Zum Kardinal-Rauscher-Platz wird eine klare Gebäudefront an der Baulinie ausgebildet, die diesen räumlich schließt. Die architektonische Haltung, mit einer klaren Gestaltung zum öffentlichen Raum und einer vielfältigen räumlichen Zonierung der Innenbereiche verfolgt ein ambitioniertes und überzeugendes Konzept. Die gewählte Typologie bietet für die innere Organisation und den Pflegebetrieb eine klare Zuordnung und Orientierung der Stationen. Durch die Positionierung der Stützpunkte und Tagräume werden großzügige räumliche Vernetzungen und Sichtbezüge geschaffen.

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 Nach eingehender Diskussion wird der Antrag gestellt den Beitrag 40 als 1. Preis für den Teilbereich Wohnbau weiter zu verfolgen und als 2. Preis für den Teilbereich Pflegewohnhaus zu reihen. Der Antrag wird mit 7:4 angenommen. Beitrag 40 wird somit dem Auslober zur Weiterverfolgung im Teilbereich Wohnbau vorgeschlagen.

Riepl Kaufmann Bammer Architektur, 1020 Wien
Siegerprojekt Wohnbau + 2. Platz Geriatrie

Die städtebauliche Konzeption, das Volumen des Pflegewohnhauses in zwei gut proportionierte, zueinander verschobene und höhengestaffelte Baukörper aufzulösen, ist für diesen Standort eine klare Position. Die beiden Häuser haben einen guten Bezug zu den differenziert gestalteten Außenräumen, die in der dargestellten Form eine qualitativ hochwertige Nutzung erwarten lassen. Die Haupterschließung vom Kardinal-Rauscher-Platz weist bezüglich der räumlichen Durchbildung und daraus resultierenden Blickbeziehungen hohe Qualitäten auf. Die Organisation der Pflegestationen und sonstigen Funktionsbereiche weisen teilweise Mängel auf und werden vom Betreiber kontroversiell diskutiert. Die Jury würdigt das insgesamt gut durchdachte Projekt, welches jedoch im konzeptiven Ansatz Innovationen vermissen lässt.


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