335 Architektur Thema

Im Wechselspiel mit der lebendigen Stadt

© Ute Zscharnt for David Chipperfield Architects
Das Kaufhaus Tyrol von David Chipperfield reagiert auf die ursprüngliche, aus unterschiedlichen Epochen stammende Bebauung der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck.
© Ute Zscharnt for David Chipperfield Architects

Manchmal gelingt die Integration neuer Gebäude in bestehende Ensembles. Häufig gibt es im Vorfeld Fragen und Kontroversen zu harmonischer Kontinuität im Spannungsfeld von Innovation und Tradition. Wie können sinnvollerweise Ensembleschutz und Flächenwidmung zusammengedacht werden?

Empörung und hitzige Diskussionen begleiten meist die Planungen neuer Gebäude in historischen Umgebungen. Wobei „historisch“ sich durchaus auch auf die Sechziger oder Siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts beziehen kann, wenn es um ehemalige Industrieviertel geht, in die durch Neubau-Maßnahmen eingegriffen wird. Oft werden neue Vorschläge kritisch beäugt und vorsichtshalber erst einmal abgelehnt. Bei baulichen Interventionen in bestehenden Architekturensembles noch mehr als bei Stadterweiterungsplänen auf der grünen Wiese.

Dabei geht es häufig gar nicht um eine Bewahrung tatsächlicher Ensembles im Sinne von aufeinander abgestimmter Architektur, sondern nur um deren vermeintliche Zusammengehörigkeit. Arno Ritter, Leiter des aut. architektur und tirol, beschreibt dieses Phänomen: Letztlich würden, bei genauer Betrachtung, auch die so genannten „Ensembles“ aus individuellen, aus unterschiedlichen Zeiten und meist in verschiedenen Stilen errichteten Gebäuden bestehen, die nachträglich zu einem „einheitlichen Ensemble“ konstruiert werden. Dieser retrospektive Blick folgt der Gewohnheit und fasst die Gebäude als scheinbar zusammengehörig auf. Unterschiede werden eingeebnet und Geschichte bzw. historische Stilbrüche geglättet. Dies gelte für die Maria-­Theresien-Straße in Innsbruck wie für den Graben in Wien.

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