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Hauptbahnhof Wien – mehr als ein Bahnhof

Hauptbahnhof Wien – Gesamtdarstellung / © ÖBB/Stadt Wien

Wohnbau im Sonnwendviertel hat bereits begonnen. Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Stadt Wien.

Das Gesamtprojekt Hauptbahnhof Wien mit einer Größe von 109 ha ist die für Wien derzeit bedeutendste Infrastrukturmaßnahme. Es geht bei diesem Projekt nicht nur um eine Verkehrsstation, sondern um die Entwicklung eines gesamten Stadtviertels. Das Stadtentwicklungsgebiet innerhalb des Gesamtprojekts umfasst eine Fläche von insgesamt 59 ha. Lediglich 2,5 km vom Stephansplatz entfernt entsteht ein eigener, attraktiver Stadtteil.

Wohnbau & Soziale Infrastruktur
Im Süden des neuen Hauptbahnhofs, zwischen Sonnwendgasse, Gudrunstraße und dem Bahnkörper, wird die Fläche überwiegend als Wohngebiet genutzt. Die Gruppierung der Wohnhäuser um einen etwa acht Hektar großen Park (Helmut Zilk-Park) wird eine hohe Lebensqualität sicherstellen. Insgesamt entstehen 5.000 Wohnungen für etwa 13.000 Menschen im sogenannten „Sonnwendviertel“.


Der wohnfonds_wien, fonds für wohnbau und stadterneuerung, zeichnet für die Projektentwicklung geförderter Wohnungsneubauten im neuen Stadtteil Hauptbahnhof verantwortlich. Schrittweise sollen im 10. Wiener Gemeindebezirk insgesamt rund 5.000 Wohneinheiten entstehen. Im Jänner 2012 startete die Errichtung der ersten 1.160 freifinanzierten und geförderten Wohnungen auf den Baufeldern C1 bis C3. Der wohnfonds_wien hatte eine 3,9 ha große Fläche entlang der Sonnwendgasse erworben und von Juni bis Oktober 2009 einen Bauträgerwettbewerb veranstaltet. In den Ausschreibungsunterlagen wurden nicht nur die zu erfüllenden Qualitätskriterien für eine hohe soziale Nachhaltigkeit der Wohnprojekte festgeschrieben, sondern auch der Innovation „Baugruppen“ wurde erstmals Hauptbahnhof Wien – mehr als ein Bahnhof im geförderten Wiener Wohnbau im Rahmen eines Bauträgerwettbewerbs Rechnung getragen: Auf dem Fixstarter-Bauplatz des Leitprojektanten Arch. Albert Wimmer (Bauträger Gesiba/GSG) waren zwei Baugruppenprojekte mit jeweils 25 Wohnungen ausgelobt. Weiters waren, um das Thema „soziale Nachhaltigkeit“ zusätzlich zu unterstreichen, auf einem weiteren, sehr großen Bauplatz ausschließlich Wettbewerbsgemeinschaften zugelassen, die aus zumindest drei Bauträgern und drei Architektenteams bestehen mussten.


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Den gesamten Artikel gibt es als PDF HIER

 


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