Wettbewerbe

Elisabeth-Kinder­garten, Ried im Innkreis, OÖ

© Urmann Radler ZT GmbH
Das Siegerprojekt: Ansicht Süd
© Urmann Radler ZT GmbH

Auslober: Stadtgemeinde Ried im Innkreis, Hauptplatz 12, 4910 Ried im Innkreis

Vorprüfung
DI Ernst Pitschmann, Museumstraße 13, 4643 Pettenbach

Art des Wettbewerbs
geladenes, einstufiges, anonymes Verfahren

Gegenstand des Wettbewerbs
Errichtung eines viergruppigen Kindergartens im Stadtzentrum von Ried im Innkreis

Beurteilungskriterien

  • Städtebauliche Kriterien: städtebauliche Qualität der Baumassen- und der Freiraumgestaltung, Bezug zur Umgebung insbesondere hinsichtlich der Fassadenabwicklung zum Kirchenplatz hin
  • Architektonische Kriterien: baukünstlerischer Ansatz, Entwurfsidee, Gesamtstruktur, architektonische Qualitäten im Außen- und Innenraum
  • Funktionale Kriterien: äußere und innere Erschließung, Zuordnung der Funktionsbereiche, Funktionalität der Gesamtlösung
  • Ökonomische und ökologische Kriterien: Wirtschaftlichkeit der Gesamtlösung in Errichtung und Betrieb, Wirtschaftlichkeit des statisch-konstruktiven Systems, Einhaltbarkeit des Kostenrahmens, wirtschaftlicher Umgang mit Ressourcen von der Errichtung über den Betrieb bis zum Abbruch

Geladene Teilnehmer
Arch. DI Hans Achatz (Ried im Innkreis)
Architekturbüro Bauböck ZT GmbH (Ried im Innkreis)
ECO Architektur Arch. DI Martin Becker (Ried im Innkreis)
Arch. DI Sarah Grusch (Hohenzell)
Arch. DI Andreas Matulik (Ried im Innkreis)
Architektur Mugrauer ZT GmbH (Aurolzmünster)
Arch. DI Sebastian Strasser (Lohnsburg)
Urmann Radler ZT GmbH (Linz)

Sechs Projekte wurden fristgerecht eingereicht.

Jurysitzung
13. Juni 2019

1. Preis
Projekt 06
Urmann Radler ZT GmbH (Linz)
urmannradler.at

Projektbeurteilung (Juryprot.-Auszug)
Das Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass das Gebäude der Nutzung als Kindergarten räumlich überzeugend entsprochen wird. Gruppenräume, die über mehrere Seiten belichtet und belüftet werden, versprechen innenräumliche Qualitäten. Eine gute Durchlüftung des Baukörpers ist dadurch gegeben und wirkt der sommerlichen Überhitzung entgegen. Der dreigeschoßige Neubau entlang des Straßenraums am Kirchenplatz wird über den innenliegenden zentralen Marktplatz als Erschließung mit dem trapezförmigen südlichen Gebäudeteil verbunden. Dieser flankiert einen Innenhof, der in die Gartenfläche übergeht. Im Erdgeschoß bilden Foyer, Essen und Multifunktionsraum ein gutes, zusammenhängendes Raumgefüge. Im Obergeschoß sind zwei Gruppenräume und ein Bewegungsraum um den Marktplatz angeordnet; dieser lässt sich dadurch gut nutzen. Im zweiten Obergeschoß befinden sich zwei Gruppenräume und eine Dachterrasse, die östlich zum Nachbarn hin überdacht ist. Dem Projekt ist zu entnehmen, dass den vielzähligen Vorgaben der Aufgabenstellung planerisch entsprochen wird. Das Eingliedern in die Straßenfront wird mit zwei verschiedenen Traufenhöhen versucht. Ostseitig wird ein Flugdach über die Terrasse vorgeschlagen, das sich an der Höhe des Nachbargebäudes orientiert.

Nachrücker: Projekt 04
Arch. DI Sarah Grusch (Hohenzell), grusch.at

Die vollständige Wettbewerbsdokumentation inklusive Erklärung zum Punktesystem finden Sie in der Ausgabe 347. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo


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Ort: Deutsches Architekturmuseum (DAM), Frankfurt am Main

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Datum: 24. März 2020 bis 29. März 2020
Ort: Tel Aviv, Jerusalem & Haifa

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