353 Wettbewerbe

Egerdachstraße Pradl-Innsbruck, T

© LC4
1. Preis, Ansicht Süd und Ansicht Ost
© LC4

Das Wettbewerbsareal liegt am östlichen Rand des Stadtteils Pradl an der Schnittstelle zwischen strukturell sehr unterschiedlich geprägten Gebieten.

Verbindungen und Wege charakterisieren die Situation im Stadtgeflecht. Der Kreuzungspunkt Egerdachstraße/ Kravoglstraße/ Klappholzstraße bildet eine Schnittstelle unterschiedlicher Wegachsen. Von Amras und der Reichenau kommend, treffen hier zwei wichtige Radachsen aufeinander. Aus übergeordneter Sicht liegt dieser Kreuzungsbereich ca. in der Mitte der Hauptwegeachsen Reichenauerstraße und Gumppstraße (West/Ost) sowie Pembaurstraße/Langstraße und Andechsstraße (Nord/Süd). Derzeit zeigt sich der Kreuzungsbereich als undefinierter Stadt-/Restraum.

Das Wettbewerbsareal grenzt östlich an den übergeordneten Grünzug Pradl-ReichenauAmras, der die dicht bebauten Stadtteile Pradl und Reichenau trennt und ein wichtiger grüner Bestandteil der Verbindung zwischen dem Stadtteil Amras und der Innenstadt ist. Hier befinden sich u. a. Parkanlagen, Spielplätze, Sportflächen und Kleingartenanlagen. Somit hat der Grünzug eine bedeutende ökologisch-klimatische Wirkung und eine wichtige Funktion als Naherholungsgebiet sowie als übergeordnete Rad-/Fußwegverbindung. Topografisch ist das Gebiet geprägt von einer durch Sillschwemmfächer ausgebildeten Geländestufe. Dieser Schwemmkegelrand erstreckt sich von Amras bis zur gegenständlichen Kreuzungssituation und bildet hier mit einer Höhe von ca. 2,5 m einen markanten Geländeabschluss. Der geneigte Böschungsbereich selbst ist größtenteils unbebaut.

Auftraggeber / Auslober
ZIMA Wohn- und Projektmanagement GmbH, Leopoldstraße 1/4, 6020 Innsbruck

1. Preis
Projekt 03
LC4 W. Lankmayer Architektur ZT GmbH, Salzburg

Projektbeurteilung (Juryprotokoll-Auszug)
Dem Verfasser ist es gelungen, mit einer städtebaulichen Großform an der Grenze der unterschiedlichen Bebauungsformen einen überzeugenden Übergang zu schaffen. Die gewählte Form fasst das Gesamtareal zusammen, ergänzt und integriert sich mit einem Selbstverständnis in den umliegenden Bestand. Insbesondere sieht die Jury die Themen des Wettbewerbes bezüglich Urbanisierung und Stadträumlichkeit gut gelöst.

2. Preis: Projekt 04, Field Architektur ZT GmbH, Innsbruck
3. Preis: Projekt 14, Riegler Riewe Architekten ZT Ges.m.b.H., Graz

Die ausführliche Wettbewerbsdokumentation finden Sie in der Ausgabe 353. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo


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Termine

Best High-Rises 2022/23

Datum: 10. November 2022 bis 22. Januar 2023
Ort: Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

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