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Duda.Testor.Architektur

Klaus Duda, Erik Testor. Fotos: DTA

Klaus Duda und Erik Testor

Vor einigen Jahren mussten wir als Nicht-Ostösterreicher noch eine Landkarte zu Rate ziehen, um die Stadtgemeinde Ybbs an der Donau genau zu lokalisieren. Ja richtig, der Ort mit dem Kraftwerk Persenbeug! Zu unserer großen Freude klingelte nämlich im Frühjahr 2007 das Telefon und wir erhielten die Nachricht, dass wir den offenen zweistufigen Wettbewerb zum ThemaPflegeheim für ebendort gewonnen hatten. Die beauftragte Leistung beinhaltete Architektur und Örtliche Bauaufsicht. Für uns, als damalige Neueinsteiger, eine ebensogroße Herausforderung wie Freude.

Die Zeit davor

Etwa 15 offene Wettbewerbe verschiedenster Bereiche hatten wir bis dahin bereits bearbeitet – mit ebenso unterschiedlichen Erfolgen. Ankäufe und Platzierungen jeden Couleurs, unter anderem den zweiten Platz bei einem Musiktheater-Wettbewerb. Dranbleiben und keinesfalls den Mut verlieren, war unser Motto.

Die Zeit danach

Es folgten Einladungen zu Themenbereichen, in denen wir bereits Kompetenz aufgebaut hatten. Auf die Ladung zu einem Musiktheater warten wir allerdings noch ganz gespannt. Aber, Scherz beiseite. Wir verwenden unsere gebauten und ungebauten Projekte als Referenzen im In- und Ausland. Unseren gewonnenen Wettbewerb in Ybbs konnten wir gemeinsam mit unseren engagierten Mitarbeitern zur Zufriedenheit desöffentlichen Auftraggebers meistern, ohne jemals zuvor ein Pflegeheim abgewickelt zu haben.

Zum Allgemeinen

Wir sind nach wie vor Verfechter von sinnvollen fairen Wettbewerbsverfahren! Diese sollten offen und möglichst zweistufig sein, um den Aufwand für Teilnehmer und Auslober in der ersten Stufe in Grenzen zu halten. Für größere Bauaufgaben ist dies unabdinglich, um den nötigen Ansporn zu bieten und die Konkurrenz zu schüren. Es eröffnet Chancen, sowohl für Neueinsteiger als auch für etablierte Büros, gute Beiträge für die Gesellschaft zu erbringen. Wettbewerbe setzen wertvolle Diskurse in Gang, fördern die Baukultur und einige Auslober schmücken sich mit Bauherrenpreisen, welche aus Wettbewerben hervorgegangen sind. Dass die Zahl der Verhandlungsverfahren, aber auch Architekturwettbewerbe ohne Kooperation mit der Architektenkammer zunehmen, halten wir für ein großes Übel.

 


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