333 Naturstein

Bühne für das öffentliche Leben

© Walter Zimmeter
Urbane Bühne vor der ­Innsbrucker Bergkulisse: Die Maria-Theresien-Straße ­wurde mit österreichischen Hartgesteinen gepflastert.
© Walter Zimmeter

Innsbrucks Maria-Theresien-Straße gilt als Paradebeispiel für die erfolgreiche Umwandlung einer vielbefahrenen Verkehrsader in eine Fußgängerzone. Das Ergebnis ist eine urbane Mischfläche, die der Vielfalt des städtischen Lebens gerecht wird. Die Vorteile von Naturstein im öffentlichen Freiraum erörtert der Amtsvorstand Tiefbau der Stadt Innsbruck, Walter Zimmeter, im Gespräch mit Richard Watzke.

von: Richard Watzke

Welche Bedeutung hat die Maria-Theresien-Straße für Innsbruck?
Walter Zimmeter: Als zentrale Geschäftsstraße verbindet sie die mittelalterliche Altstadt auf einer historischen Achse Richtung Süden. Den Erfolg der Umgestaltung von 2009 bis 2011 beweist die hohe Akzeptanz der Anwohner, Passanten und Touristen. Eine Frequenzzählung in einer Oktoberwoche 2012 in allen Landeshauptstädten ergab in Innsbruck eine Frequenz von über 200.000 Passanten. Damit lag die Maria-Theresien-Straße österreichweit an zweiter Stelle nach Wien; vor der Neugestaltung lag sie an fünfter Stelle.

Welchen Anteil am Erfolg hat das Natursteinpflaster?
Die Qualität einer Pflasterung lässt sich daran ablesen, ob eine Straße oder ein Platz von der Bevölkerung angenommen und genutzt wird. Auch am Wiltener Platzl brachte die Neugestaltung mit Naturstein eine Belebung und höhere Akzeptanz. Auf dem ehemaligen Parkplatz finden seitdem Veranstaltungen und ein Wochenmarkt statt, zudem konnten Geschäftsstandorte nicht nur gehalten, sondern aufgewertet werden.
Rentiert sich die Investition in einen Straßenbelag aus Naturstein?
Auf jeden Fall! Indem sich eine Gemeinde für einen Natursteinbelag entscheidet, signalisiert sie Langfristigkeit. Bei einem Belag aus Stein klärt man alle Details der Gestaltung und Nutzung sorgfältiger ab, ebenso tragen alle Beteiligten das Projekt mit mehr Engagement. Wichtig ist, die Bevölkerung in den Gestaltungsprozess einzubinden, aber auch die Politik und die unterschiedlichen Nutzergruppen wie Kaufleute und Gastwirte.

Das gesamte Interview lesen Sie hier.


Alle Fotos: © Richard Watzke

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