Wettbewerbe

Besucherzentrum Mathildenhöhe, Darmstadt (D)

© Marte.Marte Arch. ZT GmbH
Ansicht des Siegerprojekts
© Marte.Marte Arch. ZT GmbH

Auslober: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Neues Rathaus, Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt (D); Eigenbetrieb Kulturinstitute und Eigenbetrieb Immobilienmanagement, Bessunger Straße 125, 64295 Darmstadt (D).

Wettbewerbsorganisation
BÄUMLE Architekten I Stadtplaner, Langgässerweg 26, 64285 Darmstadt (D)

Art des Wettbewerbs
nicht offener hoch- und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb

Gegenstand des Wettbewerbs
Konzept für den Neubau eines Besucher­zentrums für die Mathildenhöhe in Darmstadt

Beteiligung
22 Projekte (25 Arch. wurden eingeladen.)

Beurteilungskriterien
städtebauliches Konzept, architektonische Qualität, Freiraumqualität (insbesondere Umgang mit Baumbestand und Grünvernetzung), innenräumliche Qualität, Funktionalität, Angemessenheit der Mittel und Materialien, energetische Aspekte, Wirtschaftlichkeit

1. Preis
Projekt 1022
Marte.Marte Architekten ZT GmbH (Feldkirch)
Gegründet 1993
marte-marte.com

Landschaftsgestaltung
WES GmbH Landschaftsarchitektur (Hamburg/D))
wes-la.de

Projektbeurteilung (Auszug Juryprot.)
Die Wertschätzung des Osthangs als stark be- und durchgrüntes Areal wird der städtebaulichen Entwurfsstrategie zugrunde gelegt. Damit verbunden ist ein vergleichsweise reduziertes Angebot an sichtbaren baulichen Erweiterungsflächen und -volumen. Der Bebauungsvorschlag im Norden hat wenig raumbildende Wirkung, der sensible Umgang mit dem Osthang wird gelobt. Die Blickbeziehung zum Atelier­gebäude von Albin Müller ist schon vom Olbrichweg vorhanden. Mit der Außen­terrasse vor dem Ausstellungsraum wird die Verbindung zum Osthang hervorragend inszeniert. Allerdings wird durch den Bau des Besucherzentrums ein schützenswerter Baum entfallen. Der Vorschlag für die auf den ersten Blick zurückhaltend erscheinende, den Osthang respektierende Bebauung entspricht der städtebaulichen Haltung. Die Konsequenz, die geforderten Flächen großteils unterirdisch unterzubringen und dazu den Hang großflächig zu unterbauen, ist jedoch nicht akzeptabel, da dadurch nahezu alle Bestandsbäume ent­fallen. Bei Beibehaltung der Park­fuge erscheint jedoch eine maßvolle Nachverdichtung möglich und sollte überprüft werden. Die eingefügten Wasser­elemente auf dem Platzraum sind nicht nachvollziehbar. Das Besucherzentrum funktioniert aufgrund der Gesamtdisposition auch ohne die vorgeschlagenen Erweiterungen aus dem Ideenteil. Das Gebäude positioniert sich als eigen­ständiger Bau­körper in seinem städtebaulichen Umfeld zwischen Park und Platzraum. Im Preisgericht wird der direkte Bezug des Besucherzentrums auf die Traufhöhe des Hoch­schulgebäudes kontrovers diskutiert. Die Qualität der öffentlichen Räume wird positiv bewertet.

2. Preis: Projekt 1014: Architekt Max Dudler (Berlin/D), maxdudler.de
Landschaftsgestaltung: Planorama (Berlin/D), planorama.eu

Die ausführliche Dokumentation finden Sie in der Ausgabe 344. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo


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