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Berger+Parkkinen Architekten

© Philipp Horak
Alfred Berger und Tiina Parkkinen
© Philipp Horak

Bereits im Gründungsjahr des international tätigen Architekturbüros gewannen Alfred Berger und Tiina Parkkinen den Wett­bewerb für die Nordischen Botschaften in Berlin.

Zahlreiche weitere Wettbewerbserfolge und Anerkennungen folgen, unter anderem als Finalisten des Mies van der Rohe Awards. Berger+Parkkinen Architekten realisieren individuelle und nachhaltige Lösungen für eine große Bandbreite von Projekten. Das Leistungsspektrum des Büros umfasst Städtebau und öffentliche Bauten mit Schwerpunkt auf Bildung, Kultur und Sport sowie Wohn- und Geschäftsbauten. Der Bereich Inneneinrichtung und Design runden das Leistungsbild von Berger+Parkkinen Architekten ab.

Die Nordischen Botschaften waren der erste große internationale Wettbewerbs­erfolg, der dem damals jungen Büro eine völlig neue Plattform eröffnet hat. Damit hat die Wettbewerbsgeschichte so richtig begonnen. Nur der offene Wettbewerb konnte ihnen damals die Chance bieten, als noch unbekanntes Büro einen wichtigen Beitrag für das neue Berlin zu liefern. Und sie konnten diese Chance nutzen.

Wir meinen, dass …
… eine Eigenheit des Wettbewerbes darin besteht, dass während der Entwurfsarbeit kein Kontakt zum Auftraggeber besteht. Dadurch kann jeder Teilnehmer sich sehr fokussiert auf das eigene Konzept konzentrieren und dieses in sehr reiner Form ent­wickeln und zu Ende denken. So kann aber auch die Leidenschaft für Wettbewerbe gleichgesetzt werden mit der Liebe zum Entwerfen. Architektur entsteht somit aus Leidenschaft – dies ist ein wesentlicher Unter­schied zu den meisten Vergabe­prozessen in der Wirtschaft.   

Für uns ...
… waren die wichtigste Konsequenz aus unseren bisherigen Wettbewerbsteilnahmen natürlich die Aufträge. Ein Großteil unse­rer Aufträge stammt aus gewonnenen Wettbewerben, daher sind diese für uns ein sehr wichtiges Instrument. Und auch eine gute Möglichkeit, um an den eigenen Entwurfsstrategien zu arbeiten, diese immer neu zu erproben, zu evaluieren und zu verbessern. Auch in meiner Tätigkeit als Juror bei diversen Architekturwettbewerben werde ich stets aufs Neue davon überzeugt, dass die Wettbewerbskultur ein unverzichtbares Standbein der Qualitätssicherung für unsere gebaute Umwelt darstellt.

Wir sehen ...
… alle Wettbewerbe, bei denen die Qualität des Entwurfs im Mittelpunkt steht und wo die Entscheidung von einer kompetenten Jury getroffen wird, als eine großartige Möglichkeit, auf transparente Weise den für das Ganze besten Entwurf zu ermitteln. Ganz abgesehen von den spannenden Impulsen und Debatten, die man auch als Juror mitnimmt.

Wir sind überzeugt, dass ...
… das Wettbewerbswesen durch die Einbindung verschiedener Stakeholder und Inter­essenten aus der Gesellschaft und der Wirtschaft eine breite, verbindende Basis erzeugt. So erhalten preisgekrönte Projekte, auch wenn sie nicht den aktuellen Mainstream repräsentieren, eine solide Grundlage, die das Projekt durch den weiteren Entstehungsprozess tragen kann. 

Wettbewerbsgewinne:
Nordische Botschaften Berlin, 1995
Bauträgerwettbewerb Käthe-Dorsch-Gasse, Bauplatz B, Wien – Ausgabe 1/2019 (342)

Berger+Parkkinen Architekten
Wien 
Gegründet 1995    
berger-parkkinen.com

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