308 Thema

Behaglichkeit in den Räumen

In Plachuttas „Gasthaus zur Oper“ ließ Architekt Christian Heiss die aufwändigen Lamperien (Wandvertäfelungen) restaurieren und bezog diese in sein Gestaltungskonzept mit ein. / © Philipp Kreidl

Die Vorteile eines echten Holzbodens zu erklären ist eigentlich gar nicht notwendig. Holz ist ein nachwachsender, biogener Rohstoff, der in seinem Lebenszyklus für CO2-Neutralität sorgt, in dem er beim Wachsen soviel Kohlendioxid aufnimmt, wie er bei seiner Verarbeitung verbraucht. Oder sogar mehr. Das verschafft Holz auch die Beliebtheit, die es zunehmend in Architektur und Design genießt. Aber Holz ist nicht automatisch ein umweltfreundliches Material, schließlich kommt es darauf an, woher es kommt. Immer mehr Produzenten lassen ihre Kollektionen mit Holzexoten schrittweise auslaufen und vertrauen anstatt dessen auf die Kunst digitaler Druckverfahren, die es möglich machen, denselben optischen Effekt zu erzielen. Der große Unterschied dabei ist, dass das verarbeitete Material Holz aus kontrolliertem Anbau, am besten im eigenen Land, stammt. Man schätzt wieder die Qualität aus den heimischen Wäldern oder jenen des europäischen Nachbarn und forciert das Interesse der Kunden für die Vorzüge und Schönheiten regionaler Holzarten – ganz egal, ob es sich dabei um einen Boden, ein Fenster oder letztlich um ein ganzes Gebäude handelt.

Fisch mit Gräten
Parkettböden kommen dabei anscheinend niemals aus der Mode. Nach einem Intermezzo des Flächen füllenden Spannteppichs holt man sie wieder hervor, bringt sie auf Hochglanz und weiß ihre Pflegeleichtigkeit im Vergleich zu einem einzushampoonierenden textilen, fix angebrachten Ungetüm umso mehr zu schätzen. Oft zeigt sich die unglaubliche Qualität der eleganten Holzdielen mit ihren variantenreichen Mustern erst, wenn sie dem Erstickungstod erfolgreich getrotzt haben und unter den ausgedienten Fasern zum Vorschein treten. Doch leider sind nicht alle zu retten. Umso spannender wird die Suche nach einem Boden, der den Raum zum Strahlen bringt. Ganz im Trend liegen derzeit dunkle Farbtöne, die sich gut zu kräftigen Möbelfarben kombinieren lassen und diese gut zur Geltung bringen.
Auch lässt sich damit ein gewisses wohliges Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit verbinden. 2013 macht jedoch eine Holzart ganz offensichtlich das Rennen – sowohl im Möbelbau als auch beim Boden, wie uns Fachfrau Carolin Deisl von der Deisl Parkettmanufaktur verrät: „Die Eiche steht im Moment an erster Stelle.

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