334 Architektur Thema

Bambus und Holz für die Megacity

© Penda
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Die Skelettbauweise behauptet sich seit langem als eines der grundlegendsten und variantenreichsten Konstruktionsprinzipien der Architektur. Das junge österreichisch-chinesische Architekturbüro Penda greift auf dieses Know-how zurück.

von: Susanne Karr

Wie das Skelett von Lebewesen Stabilität und Grundlage für die äußere Form garantiert, funktioniert es als Basis für Gebäude. Der Ausgangspunkt kann als inhärent organisch gedacht gelten, etwa wenn man Überlegungen von Vordenkern der modernen Stahlskelettkonstruktion liest. Louis Sullivan schreibt in „The Tall Office Building Artistically Considered“ über Figur und Form der natürlichen Dinge und deren äußere Erscheinung, die uns mitteilt, was sie sind, und die sie von uns und voneinander unterscheiden. Es geht um ein inneres Abbild des jeweiligen individuellen Charakters, egal ob es sich um Lebewesen oder Konstruktionen wie Gebäude handelt.

Zierlich und standfest
Skelett- bzw. Stabbau bildet die Basis für so unterschiedliche Bauten wie die gotischen Steinkathedralen mit ihren zahllosen ornamental wirkenden Funktionselementen und die Stahlbau-Wolkenkratzer der Moderne. Der neogotische Tribune Tower (Raymond Hood, John Mead Howell) am Chicago River aus den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts nimmt explizit Bezug auf die Kathedrale von Rouen und das New Yorker Woolworth Building. Trotz der vergleichsweise zierlichen Anmutung wird durch Rahmen­gerüst und Tragelemente eine enorme Standfestigkeit erreicht. Das Gebäude hat 36 Etagen und erreicht eine Höhe von 141 Meter.

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