Wettbewerbe

Bahnhofsareal Bozen, Südtirol, Italien

1. Preis Boris Podrecca Architekten, Wien

Die Gesellschaft „Areal Bozen – ABZ AG“ (in italienischer Sprache „Areale Bolzano – ABZ S.p.A“) wurde mit Urkunde vom 10.08.2007 in Bozen von den Gesellschaftern Autonome Provinz Bozen und Gemeinde Bozen, welche jeweils zu gleichen Teilen an besagter Gesellschaft beteiligt sind, gegründet.

Satzungsgemäßer Zweck der Gesellschaft ist es, „einen Plan zur Gesamtgestaltung des Bahnhofgeländes von Bozen auszuarbeiten und die entsprechenden operativen und Planungsschritte einzuleiten, die für die städtebauliche Wiedergewinnung und den Erwerb derjenigen Teile des Bahnhofsareals erforderlich sind, die von der „Rete Ferroviaria Italiana S.p.A. “ abgetreten werden können“, mit dem Zusatz, dass „der Erwerb auch durch Tausch mit zu errichtenden Liegenschaften erfolgen“ kann.

Auslober: Areal Bozen ABZ A.G., Bozen

Jurybegründungen:

Projekt 3/Podrecca – 1. Preis: Das Projekt schlägt eine Verlegung der Bahntrasse innerhalb des Planungsgebietes in Richtung Süden vor. Dadurch entstehen nördlich der neuen Bahntrasse einzelne Baufelder mit direktem Anschluss an die bestehende Altstadt. Diese Baufelder werden mit blockartigen, dem Kontext der Altstadt entsprechenden Blockrandbebauungen besetzt, sodass ein kontinuierliches Wachstum der Altstadt vorstellbar wird. Das im Süden gelegene, neu entstandene Baufeld wird mit einer Multifunktionszone überbaut, die unterschiedliche Nutzungsbereiche vorsieht. Dieses südliche Baufeld ist von einer nord-süd-gerichteten Zeilenstruktur geprägt, die die Logik der ansonsten vorgesehenen Strukturen vermissen lässt.

Der frei werdende Raum zwischen dem alten Bahnhofsgebäude und der neuen Bahntrasse wird als städtischer Platz betrachtet, der im Nordosten durch ein öffentliches Gebäude begrenzt wird und großzügige Abgänge in ein flächig organisiertes Untergeschoß vorsieht, von dem aus die darüber liegenden Bahngeleise erschlossen werden und gleichzeitig eine rampenartige Anbindung an das südliche Baufeld schafft. Formal wird diese Unterführung durch ein die neuen Bahntrassen überquerendes Dachtragwerk unterstützt, das zudem die beiden großzügigen Abgänge überdacht. Insgesamt vermittelt das Projekt in seiner räumlichen Disposition mit Ausnahme des südlichen Baufeldes eine schlüssige, den Raumgewinn städtebaulich kontextuell nutzende Gesamtstrategie. Das historische Bahnhofsgebäude behält als Teil des neuen Bahnhofs seine funktionale und städtebauliche Bedeutung bei und wird mit I talien seinen zugeordneten ober- und unterirdischen Flächen zu einem dichten Punkt kommerzieller Nutzung. Die Wirtschaftlichkeit des Projektes überzeugt sowohl aus Sicht der öffentlichen Hand, als auch aus Sicht der einzubeziehenden Privatinvestoren. 

Den gesamten Bericht lesen Sie HIER


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