306 Wettbewerbe

Autobahnmeisterei Stockerau, NÖ

AW+; arnold, wagner, bondkirch, 1. Preis

Neubau der Autobahnmeisterei (ABM) Stockerau, welche den zeitgemäßen Anforderungen an eine Autobahnmeisterei hinsichtlich funktioneller, baulicher, wirtschaftlicher und gestalterischer Qualitäten entspricht. Das Wettbewerbsgebiet weist eine Größe von 18.000 m2 auf.

Auslober: ASFINAG Service GmbH, 1030 Wien

Art des Wettbewerbes: Offener, EU-weiter, einstufiger, anonymer Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren.

Beurteilungskriterien: Gestalterische Qualität; Wirtschaftliche Realisierbarkeit; Funktionale Qualität. Musskriterium: Nachhaltigkeitsverständnis der ASFINAG

Beteiligung: 71 Projekte

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Beurteilung

10. September 2012:

Zu Sitzungsbeginn werden die Ergebnisse der Vorprüfung erläutert. Im Weiteren wird das Procedere der Jurierung diskutiert: Nach einer Vorstellung der einzelnen Beiträge durch die Verfahrensbegleitung werden mehrere Ausscheidungsdurchgänge vorgenommen. Ziel ist eine überschaubare Anzahl preiswürdiger Beiträge zu erlangen. Die Abfolge ist wie folgt vorgesehen:


• Erster Bewertungsrundgang: Es sollen all jene Beiträge ausgeschieden werden, welche nach den funktionellen Beurteilungskriterien für eine Prämierung nicht in Frage kommen. Das Ausscheiden von Beiträgen in dieser Runde kann nur einstimmig erfolgen.
• Zweiter Bewertungsdurchgang: Es sollen jene Beiträge ausgeschieden werden, welche nach den funktionellen, gestalterischen und wirtschaftlichen Beurteilungskriterien im Vergleich geringere Chancen auf eine Prämierung haben. Das Ausscheiden von Beiträgen in dieser Runde erfolgt mit einfacher Mehrheit.
• Dritter Bewertungsdurchgang: Durchgang zur Prämierung der Wettbewerbsbeiträge. Die Prämierung erfolgt mit einfacher Mehrheit.
• Rückholungen: sind auf Antrag mit einer Mehrheit an Jurymitgliedern möglich.

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11. September 2012:

Auf Wunsch der Jury werden alle 12 verbliebenen Wettbewerbsbeiträge des dritten Bewertungsdurchgangs auf Präsentationswänden zusammengruppiert, um eine direkte Vergleichbarkeit im Diskussionsprozess zu erleichtern. Alle anderen Beiträge bleiben hängen, um für allfällige Rückholungsdurchgänge bereit zu stehen. Bevor der dritte Bewertungsdurchgang startet, werden die Beurteilungskriterien durch die Jury nochmals beleuchtet, um die Kriterien für die Preisnominierungen weiter zu schärfen. Ein Berater des Preisgerichts betont die Wichtigkeit der Positionierung des Automeisterbüros mit Übersicht über den Innenhof, um Betriebsabläufe führen und überwachen zu können.

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Nach finaler Diskussion wird der Antrag des Vorsitzenden, das Projekt 46 mit dem 1. Preis zu prämieren, mit 5:2 angenommen. Es folgen die Anträge und Abstimmungen für die weiteren Plätze: 2. Preis – Projekt 10 (4:3), 3. Preis – Projekt 30 (4:3).

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AW+; arnold, wagner, bondkirch, Schenklengsfeld

1. Preis, Projekt Nr. 46

Jurybegründung:
Die kluge Verknüpfung der Baukörper lässt das Projekt zu einem schlüssigen Ensemble werden. Durch die Fortsetzung der umlaufendenden Wand auch zur Bundesstraße hin entsteht eine klare Abgrenzung. Der funktionale Aspekt „Verhältnis Büro – Betrieb“ ist übersichtlich gelöst und fügt sich positiv in die vorgegebene komplizierte Konfiguration des Grundstücks ein. Alle geforderten Funktionen sind gut erfüllt und für einen geordneten Betrieb geeignet. Die vorgeschlagenen Außenräume lassen genügend Raum für die geforderten Rangieranforderungen und gewährleisten optimale Betriebsabläufe.
Empfehlungen des Preisgerichtes:

Verkehrstechnische Verbesserung der Situierung von Silos und Tankstelle; Optimierungen der Grundrisse und Nutzungsbereiche im Bürogebäude; Umorientierung des Müllsammelplatzes.


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