306 Thema

Aus dem Weg räumen

In Gärten und Höfen von Pflegewohnhäusern kann die Orientierung durch Gestaltung von attraktiven Plätzen erleichtert werden. © Jakob Fina

Barrierefreiheit in Haus und Hof

Das ist zwar kein Wunderbesen à la Harry Potter, aber doch eine runderneuerte ÖNORM, die einst Planungsgrundlage baulicher Maßnahmen für körperbehinderte und alte Menschen hieß. Inzwischen sind seit der Einführung derselben 35 Jahre vergangen und Architekten, Baumeister und Bauherren sehen sich mit der Komplexität des Lebens konfrontiert. Welcher Höhenunterschied kann wie bewältigt werden? Wie schauen die Schleppkurven vom Gang ins Zimmer aus? Wo liegen die Stolpersteine im Alltag? Und wo sind optische Kontraste wichtig während räumliche Transparenz doch Leichtigkeit bringt?

Monika Anna Klenovec hat sich als Architektin auf genau diese Fragen spezialisiert und arbeitet auf vielen Ebenen daran, die gebauten Lebensumstände komfortablerund sicherer für alle zu gestalten: „Ich habe fünfzehn Jahre als Referentin im Österreichischen Normungsinstitut gearbeitet, wo ich mich sehr dafür eingesetzt habe, dass sich das Wort barrierefrei etabliert.“ Das gelang mit der Überarbeitung der ÖNORM B1600 - Ausgabe 1994. Seitdem haben sich barrierefreie Rampen, Aufzüge, niveaugleiche Gebäudeeingänge und anpassbarer Wohnbau in allgemein zugänglichen Gebäuden immer mehr durchgesetzt und werden jetzt auch von den Bauordnungen eingefordert. Doch nach wie vor stehen Menschen vor Treppenabgängen, die ohne Hilfe nicht bewältigbar sind, Türen, die nur schwer zu öffnen sind oder Zeitschalteinrichtungen, die langsame Personen in Stress versetzen. Das kritisieren natürlich die Betroffen selbst, denn Barrierefreiheit wird längst schon international und von der EU-Kommission eingefordert. „Dort wird zunehmend statt von Barrieren von Design for all beziehungsweise Universal Design als Planungsanforderung der Zukunft für eine älter werdende Gesellschaft gesprochen, “, sagt Monika Anna Klenovec.

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