339 Wettbewerbe

Althan Quartier, 1090 Wien

© 6B47/ZOOMVP
1. Preis: ARTEC ­Architekten – Bettina Götz + Richard Manahl
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Ausloberin: 6B47 Althan Quartier Projektentwicklungs GmbH, Heiligenstädter Lände 29/3, 1190 Wien

Wettbewerbsbüro
next-pm ZT GmbH, Spiegelgasse 10, 1010 Wien

Art des Verfahrens
Offener, anonymer, zweistufiger Realisierungswettbewerb

Gegenstand des Verfahrens
Erlangung von Planungskonzepten zur Neubebauung des [AQ] Althan Quartiers, 1090 Wien (im Wesentlichen der Liegenschaftsteil der derzeitigen Hochgarage ab der 9,0 m Ebene über Straßenniveau).
Der historische Franz-Josefs-Bahnhof ging 1870 in Betrieb und wurde Ende der 1960er Jahre abgerissen. 1978 ging das nach Plänen von Prof. Karl Schwanzer geplante und heute dort bestehende Gebäude in Betrieb. Dieser Gebäudekomplex stellt mehr eine Überbauung einer Bahntrasse als ein tatsächliches Bahnhofsgebäude dar. Lange Zeit wurde der Bau als Zentrale der Bank Austria (Member of UniCredit) sowie als Hochgarage genutzt. Mit dem Auszug der Bank Ende 2018 steht das Areal (Kopfbau am Julius-Tandler-Platz und die nördlich angrenzenden Liegenschaftsteile) für eine Neustrukturierung zur Verfügung. Der Kopfbau wurde von den Architekten Delugan Meissl gemeinsam mit Architekt Josef Weichenberger, der Sockel (Straßenniveau bis +9,0m) von querkraft architekten geplant. Diese Bauteile waren somit nicht Gegenstand der Aufgabe.

1. Preis
Projekt 9
ARTEC ­Architekten – Bettina Götz + Richard Manahl, Wien
Gegründet 1985
artec-architekten.at

Projektbeurteilung (Auszug aus dem Juryprotokoll)
Durch keine der (in der ersten Jurysitzung, Anm.) eingeforderten Maßnahmen zur Überarbeitung hat das Projekt an Glaubwürdigkeit auf Grund der vorgeschlagenen terrassierten Bebauung unter Nichtausschöpfung der Höhenfenster gegenüber der ersten Wettbewerbsstufe eingebüßt, vielmehr konnte es in weiten Teilen geradezu an Qualität zulegen. So konnte die Bruttogeschoßfläche in Richtung gewünschter Obergrenze wesentlich erhöht werden und die Nettofläche im Vergleich zu den in der Bewertung verbliebenen Projekten sogar ins Oberfeld gebracht werden und dies ohne Verlust der außenräumlichen Qualitäten innerhalb des Quartiers als auch in Bezug auf die umgebende Bebauung. Im Gegenteil: Durch die Verdrehung der Terrassengeschoße entlang der Althanstraße konnte eine Aufweitung des Hochparks erzielt werden, wodurch die Bedenken aus der 1. Stufe im Zusammenhang mit den Fragen der Besonnung des Parks ebenso ausgeräumt werden. Auch der Übergang zum Epsilon-Gebäude hat durch die Aufweitung dazu geführt, dass das Volumen des Hochpunktes an der nord-östlichen Kante stark aufgewertet werden konnte, indem er weit in den Hochpark hineinragt und so vom Norden her die räumliche Tiefe des Außenraums anschaulich zur Geltung bringt.

2. Preis
Projekt 6
Dietrich | ­Untertrifaller Architekten ZT GmbH, Bregenz/Wien
Gegründet 1994
dietrich.untertrifaller.com

Stoiser ­Wallmüller Architekten ZT GmbH, Wien
Gegründet 2016
stoiser-wallmueller.com

3. Preis
Projekt 24
Schuberth und Schuberth ZT GmbH, Wien
Gegründet 2005
schuberthundschuberth.at

Karl und Bremhorst Architekten, Wien
Gegründet 2002
kub-a.at

Die ausführliche Dokumentation finden Sie in der Ausgabe 339. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo


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