Redaktion
Lieber Architekt, baue mir...
Wie Corporate Identity zur Corporate Architecture wird
Mit der Errichtung eines Gebäudes setzt ein Unternehmen ein deutliches Zeichen und bezieht langfristig und weithin sichtbar Position im öffentlichen Raum. Gelungene Unternehmensarchitektur signalisiert den Qualitätsanspruch eines Unternehmens und sorgt für eine überdurchschnittliche Identifikationsmöglichkeit – sowohl nach innen, als auch nach außen. Nur: Wie kann diese Identität optimal in die Sprache des Architekten übersetzt werden? M.O.O.CON hat ein wirkungsvolles Werkzeug zur visuellen Darstellung von Corporate Identity entwickelt – M.O.O.CON® MOODS.
Hinter jeder Bauaufgabe steht ein einzigartiger Bauherr – für die Bauaufgabe hat der Planer eine auf den Bauherrn maßgeschneiderte Architektur zu entwickeln. In den seltensten Fällen liegen vom Bauherrn klar und unmissverständlich formulierte Vorgaben für die gestalterische Linie vor. Dies führt zu Wettbewerbsarbeiten, die ungenügend oder verfälscht die Unternehmensidentität nicht richtig abbilden.
Fundierte Corporate Architecture ist Abbildung von Corporate Identity. Dem Architekten wird bei der Entwicklung von Gebäuden abverlangt, diese Verbindung herzustellen. Eben an dieser Stelle ergeben sich von allen Seiten große Fragen: Wie kann sichergestellt werden, dass der Architekt die Unternehmensidentität richtig versteht? Wie lässt sich die Markenbotschaft beziehungsweise der Markenkern verständlich darstellen? Wie kann verhindert werden, dass ein architektonisches Konzept zum Selbstzweck verkommt?
Vor allem in Architekturwettbewerben, wo es kaum Möglichkeiten für einen Architekten zur Kontaktaufnahme mit dem ausschreibenden Bauherrn gibt, ist neben den funktionalen Anforderungen an das Gebäude eine möglichst genaue Beschreibung der Unternehmensidentität zu liefern. Einzig: Die geschriebene Sprache stößt an ihre Grenzen, wenn es um die Vermittlung von Gefühlswelten geht. Ergänzend zum schriftlichen Briefing ist der Einsatz von Bilderwelten ein willkommenes Mittel, um den Spirit eines Unternehmens wiederzugeben. Letztlich ist die visuelle Darstellung, das Bild, das originäre Kommunikationsmittel des Architekten. Auf dieser Ebene erhält der Architekt Klarheit über den Handlungsspielraum seiner Gestaltungsprozesse. Mit M.O.O.CON® MOODS wurde ein innovatives Kommunikationsinstrument entwickelt, das in einem standardisierten Prozess die Unternehmensidentität in Form von Stimmungsbildern (Moodboards*) in die Sprache der Architekten übersetzt.
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